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Auktion am 1. Januar 2018, 15 Uhr, in der Darsser Arche


bild1 Los-Nr.: 81
im Zirkus, Aquarell
Carl Lohse
1895 - 1965
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 15 x 21
Rufpreis: 400 EUR
Schätzpreis: 500 - 600 EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Carl Lohse, 1895 Hamburg - 1965 Bischofswerda, Maler des Expressionismus. Gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus nach dem I. WK. 1909 - 10 Malschule von Siebelist in Hamburg, danach Akademie Weimar. Er war befreundet mit Otto Pankok. 1919 Ausstellungsbeteiligung der Dresdner Sezession. In den 1930er Jahren mehrere Malaufenthalte an der Ostsee. Wikipedia


bild2 Los-Nr.: 82
Insel Vilm, Öl
Lorenz-Murowana
1872 Murowana-Goslin - 1950 Berlin
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 28
Rufpreis: 300 EUR
Schätzpreis: 400 - 500 EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Ernst Hugo Lorenz-Murowana, 1872 Murowana - 1950 Berlin, Maler und Restaurator. Studium an der Kgl. Kunstschule Berlin, danach freischaffend. Seine Motive fand er in Pommern, der Mark Brandenburg und an der Ostsee. Wikipedia


bild3 Los-Nr.: 83
Lietzenburg, Aquarell
Käthe Löwenthal
1878 - 1942 NS-Vernichtungslager Izbica
Signatur: monogr.
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maßein cm: 20 x 27
Rufpreis: 1500 EUR
Schätzpreis: 1800 - 2200 EUR

1878 - 1942, Käthe Loewenthal lebt 1889 bis 1891 in Bern, wo sie Bekanntschaft Bekanntschaft mit Ferdinand Hodler macht. 1895 kehrt sie in die Schweiz zurück, um bei Hodler zu studieren. Während einer Parisreise lernt Loewenthal Leo von König kennen und folgt ihm nach Berlin an die Kunstakademie. Während ihres Studiums entstehen vorrangig Akte, Tierstudien und Porträts. In dieser Zeit wird auch die enge Freundschaft mit der Malerin Erna Raabe begründet. 1905 bezieht die Künstlerin ein Atelier in München, wo sie an Aufträgen für Porträts und Stillleben arbeitet. Bei regelmäßigen Reisen ins Berner Oberland entstehen zahlreiche Landschaftsstudien. Loewenthal stellt nun in der Berliner Sezession, dem Hamburgischen Kunstverein und im Münchner Glaspalast aus. 1912-33 besucht sie alljährlich ihre Schwester Susanne Ritscher, ebenfalls Malerin, auf der Insel Hiddensee und arbeitet dort an Seestücken und Landschaftsbildern. 1914 übersiedelt Loewenthal nach Stuttgart und studiert bei Adolf Hölzel, dessen Hinwendung zur abstrakten Malerei folgt sie jedoch nicht. Die nächsten zwei Jahrzehnte bestreitet sie als freie Malerin in Stuttgart. 1935 wird sie von den Nationalsozialisten mit dem Malverbot belegt. Im selben Jahr unternimmt sie ihre letzte Reise ins Berner Oberland. 1942 erfolgt die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Izbica (Polen), wo sie kurz darauf umkommt. Ein Jahr später werden bei einem Bombenangriff ihre in einem Stuttgarter Magazin eingelagerten Bilder zerstört. (Lit.: A. Rapp, Hiddensoer Künstlerinnenbund, 2012)
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild4 Los-Nr.: 84
Landschaft, Aquarell
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maßein cm: 20 x 27
Rufpreis: 800 EUR
Schätzpreis: 900 - 1100 EUR
1878 - 1942, Käthe Loewenthal lebt 1889 bis 1891 in Bern, wo sie Bekanntschaft Bekanntschaft mit Ferdinand Hodler macht. 1895 kehrt sie in die Schweiz zurück, um bei Hodler zu studieren. Während einer Parisreise lernt Loewenthal Leo von König kennen und folgt ihm nach Berlin an die Kunstakademie. Während ihres Studiums entstehen vorrangig Akte, Tierstudien und Porträts. In dieser Zeit wird auch die enge Freundschaft mit der Malerin Erna Raabe begründet. 1905 bezieht die Künstlerin ein Atelier in München, wo sie an Aufträgen für Porträts und Stillleben arbeitet. Bei regelmäßigen Reisen ins Berner Oberland entstehen zahlreiche Landschaftsstudien. Loewenthal stellt nun in der Berliner Sezession, dem Hamburgischen Kunstverein und im Münchner Glaspalast aus. 1912-33 besucht sie alljährlich ihre Schwester Susanne Ritscher, ebenfalls Malerin, auf der Insel Hiddensee und arbeitet dort an Seestücken und Landschaftsbildern. 1914 übersiedelt Loewenthal nach Stuttgart und studiert bei Adolf Hölzel, dessen Hinwendung zur abstrakten Malerei folgt sie jedoch nicht. Die nächsten zwei Jahrzehnte bestreitet sie als freie Malerin in Stuttgart. 1935 wird sie von den Nationalsozialisten mit dem Malverbot belegt. Im selben Jahr unternimmt sie ihre letzte Reise ins Berner Oberland. 1942 erfolgt die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Izbica (Polen), wo sie kurz darauf umkommt. Ein Jahr später werden bei einem Bombenangriff ihre in einem Stuttgarter Magazin eingelagerten Bilder zerstört. (Lit.: A. Rapp, Hiddensoer Künstlerinnenbund, 2012)
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bild5 Los-Nr.: 85
Mädchen, Aquarell
Fritz Mackensen
1866 - 1953
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 28
Rufpreis: 450 EUR
Schätzpreis: 600 - 700 EUR
Fritz Mackensen, Maler. Mitbegründer der Worpsweder Künstlerkolonie, Paula Modersohn-Becker war seine Schülerin; Leiter der Nordischen Kunsthochschule, heute HS für Künste Bremen. 1884 - 1887 Akademie Düsseldorf und 1888/89 Akademie München. Seit 1884 verbrachte er in Worpswede die Sommermonate; 1889 folgten ihm Modersohn und Hans am Ende. Er übernahm eine Professur an der KHS Weimar, deren Direktor er 1910 wurde. 1918 kehrte er nach Worpswede zurück. Wikipedia
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bild6 Los-Nr.: 86
Gehöft hinter Bäumen, Aquarell
Carl Malchin
1838 - 1923
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 52 x 70
Rufpreis: 800 EUR
Schätzpreis: 1500 - 2000 EUR
Carl Malchin, siehe folgendes Los
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bild5 Los-Nr.: 87
Schäfer mit Herde, Öl
Carl Malchin
1838 - 1923
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 41 x 65
Rufpreis: 6600 EUR
Schätzpreis: 7500 - 9000 EUR
Carl Malchin (* 14. Mai 1838 in Kröpelin; † 23. Januar 1923 in Schwerin), war ein deutscher Restaurator und Landschaftsmaler, der hauptsächlich ländliche mecklenburgische Motive und Stadtansichten malte. Er wurde als Sohn eines Senators geboren. Er besuchte die Realschule in Rostock, bevor er eine Lehre zum Geodäten in Schwaan absolvierte. Nach Abschluss der Lehrzeit arbeitete er noch drei Jahre als Gehilfe bei seinem Lehrherrn. Bereits in dieser Zeit lernte er in Schwaan die zur damaligen dortigen Künstlerkolonie gehörenden Maler Otto Dörr und Eduard Ehrke kennen, die vermutlich Malchins Lust auf das Malen weckten.
1860 bis 1862 besuchte er das Polytechnikum in München, um Vorlesungen in Geodäsie und Ingenieurwissenschaften zu hören. Malchin besuchte aber lieber die Künstlerateliers und lernte so den Landschaftsmaler Adolf Heinrich Lier kennen. Dieser vermittelte den Studenten an Julius Noerr, ebenfalls ein bekannter Landschaftsmaler seiner Zeit, bei dem er Unterricht nahm. Die Malerei nahm ihn immer mehr ein, doch er beendete pflichtgemäß seine Ausbildung als Vermesser und legte auch das Ingenieursexamen ab.
Bereits seine 1871 bis 1872 entstandenen Gemälde, zumeist mit ländlichen Motiven, zeigen eine gute Beobachtungsgabe, eine saubere Strichführung und treffende Auswahl des Bildausschnitts, wie das Bild "Dorfstraße in Dierkow". In malerisch hervorragender Qualität hielt Malchin im Bild "Bauerndiele" das ländliche Milieu fest.
Die Bilder von Malchin erregten in mecklenburger Kunstkreisen Aufmerksamkeit, so dass der Hofmaler Theodor Schloepke beim Großherzog Friedrich Franz II. vorstellig wurde, um eine Förderung des jungen Malers zu erreichen. Der Großherzog bewilligte ein Stipendium, eine monatliche Beihilfe und die Beurlaubung vom Dienst für das Studium an der 1860 vom Naturalisten Stanislaus von Kalckreuth gegründeten Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, welches Malchin im Herbst 1873 begann. Großen Einfluss auf Malchin hatte mit seinem Realismus sein Lehrer und damaliger Direktor der Schule Theodor Hagen. Auch Albert Brendel gehörte zu seinen Lehrern. Beide Maler prägten wegen ihrer gleichen Auffassung mit den Vorstellungen Malchins dessen Stil.
Er nahm nach seinem Studium 1879 die angebotene Stelle als Restaurator der herzoglichen Gemäldesammlung an. Der Vertrag dazu war großzügig gestaltet und ließ ihm reichlich Raum für eigene Malerei und Urlaub. Malchin nahm dafür seine Aufgabe bei der Restaurierung, Sichtung und Ordnung der Gemälde sehr ernst.
1881 malte Malchin in Boltenhagen, 1882 reiste er nach Wustrow und Ahrenshoop. Die Gegend um Ahrenshoop scheint ihn künstlerisch angeregt zu haben, denn es finden sich zahlreiche Bilder und Skizzen davon in seinem Werk. 1890 verlieh ihm Großherzog Friedrich Franz III. den Professorentitel.
Erst nach dem Tod des Künstlers 1923 gab es eine Ausstellung, die so zur "Gedächtnisausstellung" wurde.
Werke: 262 Gemälde und 391 Handzeichnungen und vier Skizzenbücher im Staatlichen Museum Schwerin; einige Gemälde im Kulturhistorischen Museum in Rostock; einige Gemälde in Privatbesitz; 92 Gemälde wurden im Zweiten Weltkrieg vernichtet.
Ehrungen: 1887 Ehrendiplom der ersten internationalen Ausstellung in Dresden; 1892 Verdienstmedaille in Gold für Kunst und Wissenschaften in Schwerin; 1915 Ritterkreuz des Greifenordens; 1923 Gedächtnisausstellung im Landesmuseum Schwerin;
Lit.:Lisa Jürß: Carl Malchin - Ein mecklenburgischer Maler, Worpsweder Taschenbücher, 1991. ISBN 3-88-132-246-9; Lisa Jürß, Carl Wilhelm Christian Malchin, Landschaftsmaler, Zeichner, Radierer, in: Biographisches Lexikon für Mecklenburg, Bd. 6, S. 198-203. ISBN 978-37950-3750-5
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bild5 Los-Nr.: 88
Gehöft in Wieck, Aquarell
Hannes Meier
1936 Chemnitz - vor 1990 bei Schwerin ansässig
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 27 x 34
Rufpreis: 240 EUR
Schätzpreis: 300 - 400 EUR
Hannes Meier, 1936 Chemnitz - , 1953 - 56 Besuch ABF, 1956 - 61 HfBK Dresden, seit 1965 Mitglied des VbK DDR; häufige Aufenthalte auf dem Darß, seit 1961 in Schwerin ansässig.
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bild5 Los-Nr.: 89
Boddenlandschaft, 1970, Öl
Harald Metzkes
1929 - heute in Wegendorf
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maßein cm: 30 x 40
Rufpreis: 1000 EUR
Schätzpreis: 1800 - 2400 EUR
Metzkes, Harald, 1929 Bautzen, Maler. Er wuchs in Bautzen auf. 1945 noch Kriegsdienst; 1945/1946 Abitur und erste Malstudien. 1946 erste Studien unter der Leitung des Aquarellisten Alfred Herzog. 1947 - 1949 Steinmetzlehre beim Bautzener Bildhauer Max Rothe. Von 1949 bis 1953 Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Wilhelm Lachnit und Rudolf Bergander. Später (1955-1958) Meisterschüler bei Otto Nagel an der Akademie der Künste in Berlin. 1957 Reise nach China.
Ab 1959 freischaffender Künstler in Ost-Berlin (der "Cézannist" vom Prenzlauer Berg). Erste Einzelausstellung 1963 in Berlin. 1976 erhielt er den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik und das Banner der Arbeit. 1977 Ausstellung Harald Metzkes - Bilder aus zwanzig Jahren in der Nationalgalerie Berlin; Nationalpreis der DDR für Illustration und Grafik.
1984 Teilnahme an der Biennale Venedig und 2003 an der Ausstellung "Kunst in der DDR" in der Nationalgalerie Berlin. 2006 war die Ausstellung "Bilanz des Malers" auf Schloss Gottorf, Schleswig (Museumsretrospektive).
Harald Metzkes ist mit Manfred Böttcher, Ursula Wendorff-Weidt, Hans Vent, Lothar Böhme, Konrad Knebel, Wolfgang Leber, Rolf Händler, Dieter Goltzsche u. a. Vertreter der "Berliner Schule" und hat sich niemals vom "sozialistischen Realismus" der DDR-Kunstpolitik vereinnahmen lassen. Im weiteren Sinne werden auch die Bildhauer Werner Stötzer, Wieland Förster und Friedrich B. Henkel dazugerechnet.
"Der sensuelle Realismus Metzkes' bietet in seinen besten Stücken ein "Fest für das Auge"."
" Auszeichnungen: 1976 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste zu Berlin; 1977 Nationalpreis der DDR für Illustration und Graphik; 2007 Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin; 2012 Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg
Einzelausstellungen in:
u.a. Nationalgalerie Berlin, Biennale Venedig, Galerie De Maere Brüssel und Paris, Akademie der Künste Berlin, MoMa New York, Kunstverein Rostock, (aus Wikipedia)
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bild5 Los-Nr.: 90
4 Zeichnungen datiert 1899 bzw. 1900, Blei
Rudolf Hellwag
1867 Innsbruck - 1942 Berlin
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: 3 in gutem Zustand, eins links abgerissen
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: jeweils 12 x 20
Rufpreis: 200 EUR
Schätzpreis: 250 - 300 EUR
Rudolf Hellwag, 1867 Innsbruck, 1942 Berlin, Akademie Karlsruhe, ab 1890 in A´hoop zu Besuch - "Friedhof von Ahrenshoop mit Blick auf das Meer" (Staatl. Kunsthalle, Karlsruhe. 4 Zeichnungen aus Mecklenburg um 1900, alle datiert und bezeichnet. Lit.: KLA
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