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Auktion am 31.3., 17 h, Hotel Fischerwiege, Ahrenshoop, am Schifferberg


bild1 Los-Nr.: 11
Titel, Technik
KünstlerIn
Lebensjahre
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Elisabeth Charlotte Helene Emilie Büchsel (Hiddensoer Künstlerinnenbund) (* 29. Januar 1867 in Stralsund; † 3. Juli 1957 in Stralsund) war eine deutsche Malerin. Das relativ begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Sie begann bereits im Kindesalter, sich für die Darstellung ihrer Umgebung zu interessieren. Ihre künstlerische Begabung wurde entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie dann als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddenseer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild2 Los-Nr.: 12
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Elisabeth Büchsel (Hiddensoer Künstlerinnenbund)


bild3 Los-Nr.: 13
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Elisabeth Büchsel


bild4 Los-Nr.: 14
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Käthe Löwenthal (Hiddensee), 1878 Berlin - 1942 lager Izbica; Die Familie lebte in Genf, Lausanne, Paris, Belgrano (Argentinien) und Berlin, wo der Vater an den jeweiligen Universitäten arbeitete. 1890 übersiedelte die Familie nach Bern. Während dieser Zeit lernte sie die Werke des Berner Malers Ferdinand Hodler kennen. Von 1895 bis 1897 studierte sie bei Ferdinand Hodler. Sie unternahm mehrere Auslandsreisen. In Paris lernte Käthe Loewenthal den Maler Leo von König kennen. Sie folgte ihm nach Berlin und studierte in der von ihm gegründeten privaten Malschule. im September 1890 nahm sie Unterricht in der von Hans Müller-Brauel nach dem Muster von Worpswede gegründeten, vor allem von Frauen besuchten Malschule Zeven bei dem Heidemaler Wilhelm Feldmann. 1902 fuhr sie mit ihrer Schwester Susanne, die ebenfalls Malerin wurde, nach Italien. Es begann die Freundschaft mit der Malerin Erna (Raabe) Freiin von Holzhausen (1882–1938).
Um 1904/1905 arbeitete sie als freischaffende Künstlerin in München, wurde außerordentliches Mitglied im Münchner Künstlerinnenverein und unternahm Reisen ins Berner Oberland. Das Berner Oberland wird das hauptsächliche Motiv ihrer frühen Landschaftsbilder. 1909 zog sie nach Tübingen, dann nach Stuttgart, wo sie Mitglied im Württembergischen Malerinnenverein wurde

1910 nahm sie ein akademisches Studium an der Königlich Württembergischen Kunstschule in Stuttgart auf, und zwar in der von Adolf Hölzel geleiteten „Damenmalklasse“. Neben Porträts entstanden Landschaftsbilder, die den Schwarzwald, die Schwäbische Alb, das Neckartal und den Taunus zum Gegenstand haben. Nach Studienabschluss 1914 bezog sie eine Atelierwohnung des Württembergischen Malerinnenvereins.
1912 hatte ihre Schwester Susanne eine Fischerhaushälfte in Vitte auf Hiddensee erworben. Käthe Loewenthal besuchte Hiddensee bis 1935 regelmäßig im Sommer und malte eine Vielzahl von Bildern, die das Meer, die Küste und die Landschaft von Hiddensee zum Gegenstand haben. Sie gehörte auch zum Kreis um Henni Lehmann und zum Hiddensoer Künstlerinnenbund, der bereits 1933 aufgelöst wurde.
Von 1914 bis 1934 arbeitete sie als freie Malerin und verdiente ihren Lebensunterhalt u. a. mit dem Malen von Porträts. Sie war mit ihren Arbeiten auf verschiedenen Ausstellungen vertreten, u. a. auf der Stuttgarter Sezession und im Münchner Glaspalast.
In der Zeit des Nationalsozialismus erhielt Käthe Loewenthal ab 1934 als Jüdin Malverbot. Sie konnte an keinen Ausstellungen mehr teilnehmen und keine Bilder verkaufen. Ihr städtisches Atelier wurde gekündigt und sie selbst aus dem Württembergischen Malerinnenverein ausgeschlossen. Damit wurde ihre Existenz als freiberufliche Malerin abrupt beendet. Zwischen 1935 und 1941 unternahm sie noch Reisen in die Schweiz nach Grindelwald im Berner Oberland. Das Leben wurde für sie immer schwieriger, heimlich wurde sie von einigen Menschen unterstützt, u. a. von der Stuttgarter Künstlerfamilie Dondorf und ihrer ehemaligen Putzfrau Marie Nothdurft.
1941 wurde ihre Wohnung in Stuttgart gekündigt und sie musste in eine sogenannte Judenwohnung umziehen. Im Februar 1942 wurde Käthe Loewenthal in ein Sammellager, das ehemalige jüdische Altersheim in Weißenstein im Landkreis Göppingen, umgesiedelt. Von dort wurde sie in das besetzte Polen aufgrund rassischer Zuordnung deportiert und im Durchgangslager Izbica von den Nazis ermordet. (aus Wikipedia)


bild5 Los-Nr.: 15
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Louis Douzette 1834 - 1924, Im Alter von 14 Jahren beendete er die Schule und ging beim Vater in die Stubenmalerlehre. Im Winter gab ihm der Vater, der in seiner Jugend in Berlin die Kunstakademie besucht hatte, den ersten Unterricht im Zeichnen. 1852 zog die Familie nach Barth. Louis Douzette ging mit 21 Jahren nach Berlin und wurde Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1863 wurde Douzette Mitglied des Vereins Berliner Künstler. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Lit.: KLA


bild6 Los-Nr.: 16
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Alexander Eckener (Ekensund), 1870 Flensburg - 1944 Aalen, Eckener erhielt seine ersten künstlerischen Anregungen von seinem Lehrer, dem Flensburger Maler Jacob Nöbbe. Durch dessen Unterstützung konnte Eckener zwischen 1888 und 1892 an der Akademie der Bildenden Künste München studieren. Anschließend kehrte er in seine Heimatstadt zurück und schloss sich dort bald der Künstlerkolonie Ekensund an.

Mit 29 Jahren ging Eckener 1899 nach Stuttgart und wurde an der dortigen Kunstakademie der Meisterschüler von Leopold Graf von Kalckreuth angenommen. Dieser führte ihn in die Kunst der Radierung ein und in diesem Genre gelang Eckener auch sein künstlerischer Durchbruch. Von 1908 an lehrte Alexander Eckener selbst an dieser Akademie und avancierte dort 1912 zum a.o. Prof; 1925 betraute man ihn als o. Prof. für Lithographie und Holzschnitt mit der Leitung der Akademie. Dieses Amt legte Eckener 1928 nieder, lehrte aber noch bis zu seiner Emeritierung 1936. (aus Wikipedia)


bild5 Los-Nr.: 17
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Elisabeht von Eicken (Ahrenshoop), siehe Los 18


bild5 Los-Nr.: 18
Steilküste, Aquarell
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Eicken, Elisabeth von (verh. Edle von Paepke), dt. Malerin, *18.7.1862 Mülheim an der Ruhr, †21.7.1940 Michendorf bei Berlin. Ab 1882 Studium in Paris bei Edmond Yon. Studienreisen nach Meran, Mentone und Genf. Nach Berlin zurückgekehrt, wurde sie Mitglied des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin (1892-1927) und der Dt. Kunstgenossenschaft (1898-1904). Lebte ab 1894 in der Künstlerkolonie Ahrenshoop und in Berlin-Grunewald. 1906 St.Louis/USA, Gold-Medaille für die Gobelinmalerei Herbstwald. - E. entwickelte ihren anfangs realistischen Stil zu einer aufgelockerten Malweise, indem sie großzügig Flächen zusammenfaßte, vor allem Waldinterieurs und Motive der Ostseeküste sowie des Grunewalds. Die Waldbilder haben z.T. symbolistischen Charakter, wie eines der Hauptwerke "Memento mori" (vor 1897).
BIBLIOGRAPHIE ThB10, 1914. Käthe, Paula und der ganze Rest, B. 1992; F.Schulz, Ahrenshoop Künstler-Lex., Fischerhude 2001. - R.Wrede/H. von Reinfels, Das geistige Berlin, B. 1897, 91; Bernhard, 1965; R.Negendanck, E. v. E., Malerin in Ahrenshoop und auf dem Fischland, Fischerhude 2000. (aus Wikipedia, KLA)


bild5 Los-Nr.: 19
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Elisabeth von Eicken


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Wilhelm Facklam, 1892 Upahl - 1972 Winkelhaid; Der Kunstmaler Wilhelm Facklam gehört zu den wichtigsten Vertretern der Schwaaner Künstlerkolonie. Er schuf beeindruckende Bilder der mecklenburgischen Landschaft. Anfangs lernte er bei Ludwig Dettmann, ab 1920 folgte Facklam seinem Lehrer Franz Bunke nach Schwaan. Von 1921 bis 1923 besuchte er die Kunstschule in Weimar und war danach freischaffend in Schwerin tätig. Gemeinsam mit dem Künstler Richard Zscheked gründete Facklam hier eine Malschule. Werke von Facklam sind heute im Kunstmuseum Schwaan zu sehen. Lit.: KLA, Schwaan


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