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Auktion am 19.8., 12 h, Hotel Fischerwiege, Ahrenshoop, am Schifferberg


bild1 Los-Nr.: 11
3 Fischer, Mischt.
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 59 x 49
Rufpreis in Euro: 1000
Schätzpreis: 1600 - 2000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Charlotte Helene Emilie Büchsel (Hiddensoer Künstlerinnenbund) (* 29. Januar 1867 in Stralsund; † 3. Juli 1957 in Stralsund) war eine deutsche Malerin. Das relativ begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Sie begann bereits im Kindesalter, sich für die Darstellung ihrer Umgebung zu interessieren. Ihre künstlerische Begabung wurde entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie dann als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddenseer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild2 Los-Nr.: 12
Badende, Mischt.
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 21 x 27
Rufpreis in Euro: 450
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich


Elisabeth Büchsel (Hiddensoer Künstlerinnenbund), siehe Los 11


bild3 Los-Nr.: 13
Winter, Öl
Elisabeth Büttner
1853 - 1934
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 46
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 1000 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büttner, Hiddensee, (* 4. Dezember 1853 in Hamburg; † 5. April 1934 ebenda) war eine Porträt- und Landschaftsmalerin sowie Pädagogin. Sie studierte an der Damen-Akademie des Münchner Künstlerinnenvereins sowie in Paris Malerei. Nach ihrer Ausbildung war sie zu Studien und als Lehrerin in Ungarn, Amerika und Russland. Anfang der 1890er Jahre arbeitete sie an der Münchner Damen-Akademie als Lehrerin für die Fächer "Übung Anatomie" sowie "Gips- und Vorbereitungsklasse". 1897 besuchte sie in Rothenburg ob der Tauber die Malschule von Elise Mahler (1856-1924) und Maria Ressel (1877-1945), wobei zu diesen Künstlerinnen eine dreißig Jahre andauernde Freundschaft entstand.
Ab ca. 1900 war sie unter verschiedenen Adressen in Hamburg als Porträtmalerin gemeldet, so z. B. in der Lübecker Straße 4, im Schwanenwiek 29 und ab 1908 in der Brückwiesenstraße 31, wo sie sich eine kleine Villa mit Atelier und Malschule hatte errichten lassen.[1] Ihre Arbeiten waren neben Porträts auch Interieurs, Stillleben sowie Landschaften.
Im Jahre 1904 kam Elisabeth Büttner erstmals auf die Insel Hiddensee, regelmäßige Sommeraufenthalte folgten ab 1910. Um 1915 erwarb sie in Vitte das "Hexenhaus", einen reetgedeckten, 1755 erbauten Fischerkaten (Süderende 105). Elisabeth Büttner war Malgast des 1919 von Henni Lehmann auf der Insel Hiddensee gegründeten Hiddensoer Künstlerinnenbundes. 1930 verkaufte sie, verarmt und krank, das Haus an die Berlinerin Annemarie Pallat, die Ehefrau des Archäologen Ludwig Pallat. (aus Wikipedia)


bild4 Los-Nr.: 14
Kornfeld, Öl
Franz Bunke
1857 - 1939
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 70 x 46
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 1400 - 1800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bunke, Franz
1857 Schwaan - 1939 Oberweimar; Akademie Weimar, seit 1910 dort Professor; bedeutende Persönlichkeit der Schwaaner Kolonie. Der Sohn eines Mühlenbauers erhielt ab 1871 beim Rostocker Maler Paul Tischbein (1820-1874) Zeichenunterricht und studierte nach dessen Tod ab 1874 bei Theodor Rocke.Im Jahr 1878 begann er ein Kunststudium an der Akademie der Künste in Berlin, wechselte jedoch im selben Jahr an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar. Dort war er von 1882 bis 1884 Meisterschüler des Landschaftsmalers Theodor Hagen und erhielt im Jahre 1886 ein Lehramt für Landschaftsmalerei. 1910 verlieh ihm Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach den Professorentitel. Bunke hielt sich ab 1892 im Sommer regelmäßig in Schwaan auf und gründete dort eine Künstlerkolonie. Jährlich im Sommer zog er mit einigen Schülern und Schülerinnen der Akademie in seinen Heimatort. Zeitweilig malten dort auch Peter Paul Draewing, Rudolf Bechstein, Rudolf Bartels, Erich Venzmer, Wilhelm Facklam und Paul Müller-Kaempf. Auszeichnungen 1880 erhielt er die Goldene Medaille für Kunst der Karl-Alexander Stiftung in Weimar. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Königlichen Akademischen Hochschule für Bildene Kunst Berlin wurde er 1896 mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet. 1911 erhielt er für sein Wirken die Große Medaille für Kunst und Wissenschaft vom Großherzog Friedrich Franz IV. anlässlich der Kunst- und Gewerbeausstellung in Schwerin. 1927 wurde er zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Schwaan ernannt, die auch eine Straße nach ihm benannte. Franz Bunke: Schwaan Zu seinen bekanntesten Landschaftsmotiven gehören Zeichnungen und Ölbilder von seiner Heimatstadt Schwaan, Wiesen und Weiher an der Warnow und den angrenzenden Dörfern. Er stellte seine Werke zwischen 1903 und 1914 im Münchener Glaspalast und im Jahr 1914 in einer Gemäldeausstellung in Wien aus. Im Jahr 1930 wurden seine Werke in einer Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Schwaan gezeigt. Lit: Th-B, KLA, Schwaan, versch. Kataloge, Monographie


bild5 Los-Nr.: 15
mecklenb. Landschaft, 1906, Öl
Fritz Douzette
1878 - 1955
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 55
Rufpreis in Euro: 350
Schätzpreis: 450 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Douzette, Fritz 1878 Berlin - 1955 Berlin; KS Berlin, Akademie,seit 1904 auf den Großen Berliner Kunstausstellungen; Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop, Thieme-Becker


bild6 Los-Nr.: 16
Fischer auf dem Bodden, Öl
Louis Douzette
1834 - 1924
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 48
Rufpreis in Euro: 1800
Schätzpreis: 2600 - 3000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Louis Douzette 1834 - 1924, Im Alter von 14 Jahren beendete er die Schule und ging beim Vater in die Stubenmalerlehre. Im Winter gab ihm der Vater, der in seiner Jugend in Berlin die Kunstakademie besucht hatte, den ersten Unterricht im Zeichnen. 1852 zog die Familie nach Barth. Louis Douzette ging mit 21 Jahren nach Berlin und wurde Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1863 wurde Douzette Mitglied des Vereins Berliner Künstler. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Lit.: KLA


bild5 Los-Nr.: 17
Herbst, Öl
Elisabeth v. Eicken
1862 - 1940
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 47 x 44
Rufpreis in Euro: 1400
Schätzpreis: 2000 - 2600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth von Eicken (Ahrenshoop), siehe Los 18


bild5 Los-Nr.: 18
am Tor, Öl
Elisabeth v. Eicken
1862 - 1940
Lebensjahre
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 24
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 1400 - 1800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Eicken, Elisabeth von (verh. Edle von Paepke), dt. Malerin, *18.7.1862 Mülheim an der Ruhr, †21.7.1940 Michendorf bei Berlin. Ab 1882 Studium in Paris bei Edmond Yon. Studienreisen nach Meran, Mentone und Genf. Nach Berlin zurückgekehrt, wurde sie Mitglied des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin (1892-1927) und der Dt. Kunstgenossenschaft (1898-1904). Lebte ab 1894 in der Künstlerkolonie Ahrenshoop und in Berlin-Grunewald. 1906 St.Louis/USA, Gold-Medaille für die Gobelinmalerei Herbstwald. - E. entwickelte ihren anfangs realistischen Stil zu einer aufgelockerten Malweise, indem sie großzügig Flächen zusammenfaßte, vor allem Waldinterieurs und Motive der Ostseeküste sowie des Grunewalds. Die Waldbilder haben z.T. symbolistischen Charakter, wie eines der Hauptwerke "Memento mori" (vor 1897).
BIBLIOGRAPHIE ThB10, 1914. Käthe, Paula und der ganze Rest, B. 1992; F.Schulz, Ahrenshoop Künstler-Lex., Fischerhude 2001. - R.Wrede/H. von Reinfels, Das geistige Berlin, B. 1897, 91; Bernhard, 1965; R.Negendanck, E. v. E., Malerin in Ahrenshoop und auf dem Fischland, Fischerhude 2000. (aus Wikipedia, KLA)


bild5 Los-Nr.: 19
Apfelblüte, Mischt.
Elisabeth v. Eicken
1862 - 1940
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 45
Rufpreis in Euro: 900
Schätzpreis: 2400 - 3000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth von Eicken (Ahrenshoop), siehe Los 18


bild5 Los-Nr.: 20
Ernte in Mecklenburg, Öl
Wilhelm Facklam
1892 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 35 x 48
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 900 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Wilhelm Facklam, 1892 Upahl - 1972 Winkelhaid; Der Kunstmaler Wilhelm Facklam gehört zu den wichtigsten Vertretern der Schwaaner Künstlerkolonie. Er schuf beeindruckende Bilder der mecklenburgischen Landschaft. Anfangs lernte er bei Ludwig Dettmann, ab 1920 folgte Facklam seinem Lehrer Franz Bunke nach Schwaan. Von 1921 bis 1923 besuchte er die Kunstschule in Weimar und war danach freischaffend in Schwerin tätig. Gemeinsam mit dem Künstler Richard Zscheked gründete Facklam hier eine Malschule. Werke von Facklam sind heute im Kunstmuseum Schwaan zu sehen. Lit.: KLA, Schwaan


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