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Auktion am 1. Januar 2018, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 51
Herbst in Lohme, Aquarell
Karl Hagemeister
1848 - 1933
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 45 x 62
Rufpreis: 900 EUR
Schätzpreis: 1600 - 2000 EUR
Karl Hagemeister, 1848 Werder - 1933 Werder, Maler, dessen Spätwerk Elemente des Impressionismus und Expressionismus ausweist. 1871 beginnt er seine künstlerische Ausbildung bei Friedrich Preller d.Ä. in Weimar. Seit 1878 nimmt Hagemeister an den Berliner Akademie-Ausstellungen teil und stellt seine Arbeiten sowohl im Münchner Glaspalast als auch seit 1899 in der Berliner Sezession aus. Durch die Auseinandersetzung mit den französischen Impressionisten wird der Künstler zur Aufhellung seiner Werke angeregt. Seine Werke befinden sich bedeutenden deutschen Museen.
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bild2 Los-Nr.: 52
mecklenburg. Landschaft, Öl
Marie Hager
1872 - 1947
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 14 x 22
Rufpreis: 450 EUR
Schätzpreis: 600 - 700 EUR
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Marie Hager, 20. März 1872 in Penzlin, 1947 in Burg Stargard, 1904 wandte sie sich der Malerei zu. Sie war Schülerin von Professor Max Uht, später von Eugen Bracht, Hans Licht und Ernst Kolbe. Ab 1910 wurden ihre Gemälde auf großen Ausstellungen in Berlin, München und Hannover gezeigt. Die Bilder der Landschafts- und Architekturmalerin Marie Hager folgen einem spätimpressionistischen Stil und beeindrucken durch ihre Farbigkeit und Pinselführung. Zu Lebzeiten war sie eine bekannte Malerin, die an großen Ausstellungen teilnahm, geriet dann aber eher in Vergessenheit. 1997 wurde ihr Werk durch eine große Schau im Staatlichen Museum Schwerin wiederentdeckt und erfuhr eine umfangreiche wissenschaftliche Aufarbeitung. Hager übereignete ihren Nachlass und das Haus der Stadt Burg Stargard mit der Auflage aus dem Gebäude eine Gedenk- und Begegnungsstätte für Kunst und Künstler zu schaffen. Heute befindet sich in ihrem ehemaligen Wohnhaus eine repräsentative Ausstellung ihrer Werke. (aus: Kulturportal Mecklenburg-Vorpommern)


bild3 Los-Nr.: 53
Les Saintes Maries, Öl
Ivo Hauptmann
1886 Erkner - 1973 Hamburg
Signatur: monogr.
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 48 x 63
Rufpreis: 4000 EUR
Schätzpreis: 5000 - 6000 EUR
Ivo Hauptmann, 1886 Erkner - 1973 Hamburg, ältester Sohn von Gerhart Hauptmann, Maler; Mitbegründer der Künstlergruppen Freie Secession (Berlin 1914 und Hamburgische Sezession (1919). 1903 erste Reise nach Paris und Schüler der Académie Julian. 1903 und 1904 lernte er in Berlin bei Lovis Corinth und zwischen 1904 und 1909 folgte ein Studium an der Kunstakademie Weimar bei Hans Olde, wo er Edvard Munch und Henry van de Velde kennenlernte. Er war Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann.
1909 bis 1912 folgte ein zweiter Aufenthalt in Paris und Studien an der Académie Ranson, Freundschaft mit Rainer Maria Rilke, Auguste Rodin und Paul Signac.
Im Jahre 1925 zog Hauptmann von Dresden nach Hamburg, wo er die Sezession mitbegründete. Als die Nazis 1933 den Ausschluss der jüdischen Mitglieder der Sezession forderten, setzte er stattdessen die Selbstauflösung des Vereins durch.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er die Hamburgische Sezession erneut. 1950 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Akademie der Künste Hamburg. 1955 bis 1965 war er Vize-Präsident der Freien Akademie der Künste und Dozent an der Landeskunstschule am Lerchenfeld. Außerdem war er (von 1955 bis 1965) Dozent an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1965 wurde er Ehrenpräsident.
Seine zweite Frau Erna Hauptmann sorgte nach seinem Tod durch Ausstellungen für die weitere Anerkennung seiner Kunst und bewirkte die Aufnahme eines Hauptwerkes (Bildnis seiner Mutter Marie Hauptmann) in den Pariser Louvre, wo es noch heute ausgestellt ist.
Ehrungen: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse; Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg (1962); Ehrenpräsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg (1965); Ehrenprofessor der Stadt Hamburg (1973)
Lit.: In höchster Berliner Eile: Gerhart Hauptmann - Ivo Hauptmann: Briefwechsel, Hg. v. Harriet Hauptmann und Stefan Rohlfs, Berlin 2012, ISBN 978-3-942476-32-4; Rainer Herold (Hg.): Ivo Hauptmann - Der Poet der Farbe, Fischerhude 2007; Elisabeth Südkamp: Ivo Hauptmanns frühe und neo-impressionistische Werke 1903-1928, Phil. Diss. Universität Kiel 1994, 2 Bde.; Ivo Hauptmann: Bilder und Erinnerungen. Seehafen-Verlag Blumenfeld, Hamburg 1976.; Rolf Italiaander (Hg.): Ivo Hauptmann, Hamburg
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bild4 Los-Nr.: 54
norddt. Landschaft, Öl
Helene Herveling-Bockenheuser
1878 - 1963 Bergen
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 36 x 45
Rufpreis: 1200 EUR
Schätzpreis: 1400 - 1600 EUR
Helene Herveling Bockenheuser, 1878 - 1963, Sängerin und Malerin. Nach WK I nahm sie privaten Unterricht in Worpswede. Danach ging sie auf die Insel Hiddensee, wo sie ein Haus und Atelier hatte. Eine enge Beziehung hatte sie zu Asta Nielsen, die ganz in der Nähe lebte.
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bild5 Los-Nr.: 55
Pavillon (Aquarell)
Dora Hitz
1856 - 1924
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: signiert
Maße: 38 x 47
Rufpreis: 300 EUR
Schätzpreis: 500 - 600 EUR
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Dora Hitz, 1856 Altdorf - 1924 Berlin, Malerin, die vom Symbolismus und vom Impressionismus beeinflusst war. Hitz war Hofmalerin des rumänischen Königshauses und Mitbegründerin der Berliner Secession. Mit dreizehn ging sie zur "Damenmalschule der Frau Staatsrat Weber" nach München. Ihre Lehrer waren Wilhelm von Lindenschmit der Jüngere und Heinrich Stelzner. In München lernte Hitz 1876 Elisabeth zu Wied (1843-1916) - durch Heirat mit einem Hohenzollern-Prinzen Königin von Rumänien - kennen. Diese berief sie als Hofmalerin an den rumänischen Königshof. Ab 1880 lebte Hitz in Paris, um bei Luc-Olivier Merson, Gustave Courtois, Jean-Joseph Benjamin-Constant und Eugène Carrière zu studieren, der sie förderte. 1886/87 kehrte sie für kurze Zeit nach Rumänien zurück. Es folgten Aufenthalte in der Bretagne (1890) und der Normandie (1891/92). 1890 wurde sie als Mitglied in den Salon der "Société des Artistes Français" aufgenommen und mit einer Medaille ausgezeichnet. 1891 erhielt sie die Mitgliedschaft in der impressionistischen "Associé du Champs de Mars", ab 1892 in der "Société Nationale des Beaux Arts", an deren Ausstellungen sie sich regelmäßig beteiligte. In Belgien war sie Ehrenmitglied in der "Société Royale Belge des Aquarellistes".
Nach Dresden (1891) übersiedelte Dora Hitz 1892 nach Berlin, wo sie als Mitglied des "Vereins Berliner Künstlerinnen und Kunstfreundinnen" (VdBK) Zugang zu großbürgerlichen liberalen Kreisen fand, was ihr viele bedeutende Porträtaufträge verschaffte. Sie gründete 1894 eine Damenmalschule und betrieb ein Atelier am Lützowplatz am Tiergarten. Sie porträtierte u. a. Margarethe Hauptmann, die Ehefrau des Schriftstellers Gerhart Hauptmann. Mit Käthe Kollwitz verband sie eine Freundschaft.
Von 1892 bis 1921 war sie Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen(VdBK). 1898 war sie Mitglied der Vereinigung der XI, der Vorläufergruppe der Berliner Secession, zu deren Gründungsmitgliedern sie zählte. Als frühes Mitglied des Deutschen Künstlerbundes beteiligte sich Dora Hitz 1906 an dessen dritter Jahresausstellung in Weimar mit dem Ölgemälde Portrait von Frau M. H. - dafür erhielt Hitz noch auf der Ausstellung den Villa-Romana-Preis des DKB und ein Stipendium, verbunden mit einem Aufenthalt in Florenz. 1913 trat sie der "Freien Secession" bei. Mit Max Beckmann war sie befreundet. 1924 starb sie in Berlin. Die Galerie F. Gurlitt richtete 1925 eine Gedächtnisausstellung für Dora Hitz aus. Sie malte schwerpunktmäßig Figurenbilder, vor allem Bildnisse von Frauen, Mädchen und Müttern, teilweise im Stil des Symbolismus. Seit ihrem Frankreich-Aufenthalt malte sie Ölbilder, Gouachen und Aquarelle im impressionistischen Stil.
Werke von Dora Hitz befinden sich heute unter anderem in der Berliner Nationalgalerie, im Museum der bildenden Künste Leipzig und in der Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg. Anfang 2016 war die Künstlerin in der Gemeinschaftsausstellung Einfühlung und Abstraktion. Die Moderne der Frauen in Deutschland in der Bielefelder Kunsthalle vertreten. Aus Wikipedia


bild6 Los-Nr.: 56
Brandung, Aquarell
Georg Hülsse
1914 - 1996 Ahrenshoop
Signatur: signiert
Rahmung: gerahmt
Maße: 22 x 16
Rufpreis: 350 EUR
Schätzpreis: 500 - 600 EUR
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Hülsse, Georg, 1914 - 1996, Zeichenschule Brandenburg, Meisterschule Krefeld, Ausbildung zum Grafiklehrer an PH Dresden, 1943 Übersiedlung nach Ahrenshoop. Lit.: KLA


bild5 Los-Nr.: 57
im Wald, Öl
Max Hünten
1869 - 1936 Zingst
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 49 x 77
Rufpreis: 500 EUR
Schätzpreis: 700 - 800 EUR
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Max Hünten, 1869 Düsseldorf - 1936 Zingst, Landschafts- und Jagdmaler. Studium in Berlin, München, Paris und Düsseldorf. Auf zahlreichen Reisen holte er sich Anregungen für seine Bilder. KLA


bild5 Los-Nr.: 58
Spaziergang am Steilufer, Öl
Hugo Jaeckel
1864 - nach 1933
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 30 x 38
Rufpreis: 2000 EUR
Schätzpreis: 2500 - 3000 EUR
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Hugo Jaeckel, 1864 Spandau - nach 1933; Maler. 1881 - 84 Akademie Berlin, danach Akademie München Ausbildung in Glasmalerei bis 1888. 1895 kaufte er die Büdnerei B 54 in Althagen (heute Hauptstr. 20). Er gehört zur Gründergeneration der Künstlerkolonie Ahrenshoop. 1916 verkaufte er das Haus an Adolf Miethe, einen der Begründer der Farbfotografie. Anfang der 1930er Jahre verlieren sich seine Spuren. KLA


bild5 Los-Nr.: 59
Komposition, 1970, Mischt.
Peter Keler
1898 - 1982
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 20 x 29
Rufpreis: 700 EUR
Schätzpreis: 800 - 900 EUR
Peter Keler, 1898 Kiel - 1982 Weimar, Grafiker, Möbelgestalter und Architekt am Bauhaus.1919 - 21 KGS Kiel, danach am Bauhaus in Weimar. Nach dem Umzug des Bauhauses nach Dessau blieb er in Weimar und war freischaffend tätig. Er hielt sich öfter in seinem Haus in Born auf, wo er sich mehr der Malerei widmete. Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 60 a + b
Moment 1 + 2, Mischt.
Edmund Kesting
1892 - 1970
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 2 Bilder je 10 x 15
Rufpreis: zusammen 600 EUR
Schätzpreis: 800 - 1000 EUR
Edmund Kesting, siehe Los 61
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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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