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Auktion am 20.8., 12 h, Hotel Fischerwiege, Ahrenshoop, am Fischerberg


 

bild1 Los-Nr.: 1
Steilküste, Aquarell
Elisabeth Andrae
1876 - 1945
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 29
Rufpreis: 450
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae (* 1876 in Leipzig; † 1945 in Dresden) war eine deutsche Malerin. Ihr Bruder war Walter Andrae, der spätere Direktor des Vorderasiatischen Museum in Berlin. Nach dem Studium bei Adolf Thamm in Dresden und Hans Richard von Volkmann in Karlsruhe lebte sie in Dresden, hatte aber regelmäßige Aufenthalte auf der Insel Hiddensee. 1906 war sie mit dem Gemälde "Sonnenflecken" auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. Elisabeth Andrae gehörte mit Clara Arnheim, Elisabeth Büchsel und anderen Künstlerinnen zum Kreis der Hiddenseer Malweiber oder Hiddenseer Künstlerkolonie, die regelmäßig in der Blauen Scheune in Vitte ausstellten. 1909 stellte sie gemeinsam mit den in Ahrenshoop ansässigen Malern im neu gegründeten Kunstkaten aus, außerdem in Dresden und Berlin. Die Städtischen Sammlungen Dresden erwarben ihr Gemälde "Neustädter Markt". Stilistisch gehört sie zu den Malern des deutschen Jugendstils und Symbolismus. Durch ihre großen Wandbilder von Ausgrabungsorten wie Babylon, Assur, Uruk oder Yasilikayaim Vorderasiatisches Museum in Berlin wurde Elisabeth Andrae nach 1930 einem größeren Publikum bekannt. Sie starb 1945 in Dresden.

 


bild2 Los-Nr.: 2
Blumenstillleben, Gouache
Elisabeth Andrae
1876 - 1945
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 25
Rufpreis: 250
Schätzpreis: 400 - 500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae (Hiddensoer Künstlerinnenbund)

 
bild3 Los-Nr.: 3
Boote, Pastell
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 27 x 38
Rufpreis: 360
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim, (Hiddensee) 1865 - 1942, Malerin und Grafikerin. Clara Arnheim gilt als die Mitbegründerin des „Hiddensoer Künstlerinnenbundes“ im Jahr 1922. Sie war Schülerin bei Skarbina und bei E. Aman-Jean und E. Laurent in Paris; seit 1904 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen. Sie schuf Aquarelle und Ölgemälde auf Hiddensee, die die Insellandschaft und ihre Bewohner – wie die Fischer – zum Thema hatten. Besonders ihre stimmungsvollen impressionistischen Aquarelle zeichnen sich durch zarte Farben aus.“ (Quelle – Hiddensee – Die besondere Insel für Künstler von Ruth Negendanck S. 129). Im Alter von 77 Jahren wurde sie am 9. Juli 1942 von Berlin aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie einige Wochen später von den Nationalsozialisten ermordet wurde.


bild4 Los-Nr.: 4
Im Fischereihafen, Öl
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 39
Rufpreis: 1800
Schätzpreis: 2200 - 2400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim (Hiddensoer Künstlerinnenbund)


bild6 Los-Nr.: 5
am Stzrand (Hiddensee), Öl
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 59
Rufpreis: 660
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim


bild6 Los-Nr.: 6
auf Hiddensee, Aquarell
Helene Herveling-Bockenheuser
1878 - 1963
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 47
Rufpreis: 280
Schätzpreis: 450 - 500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Helene Herveling-Bockenheuser (Hiddensoer Künstlerinnenbund), 1878 - 1963, Malerin, Ausbildung in Worpswede, in den 1920er Jahren Afuenthalte auf Hiddensee, wo sie 1930 ein Haus mit Atelier bezog. sie war die "weiße Dame" und befreundet mit der ganz in der Nähe wohnenden Asta Nielsen. sie malte vorwiegend landschaften.


bild7 Los-Nr.: 7
Steilküste, Öl
Katharina Bamberg
1873 - 1966
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 37
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bamberg, Katharina, (Hiddensee), 1873 in Stralsund; 1966 ebenda; war eine deutsche Malerin. Sie entstammte einer begüterten Stralsunder Familie. Sie wurde in Berlin Schülerin bei Ludwig Dettmann. Von ihm übernahm sie die realistische Hellmalerei. Nachdem sie zunächst überwiegend Blumen, Stillleben und Porträts malte, widmete sie ihr Schaffen der Landschaftsmalerei. Sie unternahm Studienreisen nach Oberbayern, Thüringen, in den Spreewald, nach Bornholm und an die französische Riviera. Zurück in Stralsund wurden ihre Heimatstadt sowie die Landschaften der Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee, sowie der Halbinsel Wittow ihre Motive. Nach ihrer Rückkehr im November 1918 nach Stralsund malte sie wieder. Die Henni Lehmann gehörende Blaue Scheune in Vitte auf Hiddensee wurde zum Ort ihres Wirkens. Sie gehörte neben Elisabeth Büchsel, Clara Arnheim und Elisabeth Andrae zum Hiddenseer Künstlerinnenbund. Werke von ihr befinden sich u. a. im Kulturhistorischen Museum Stralsund.


bild8 Los-Nr.: 8
Blumen, Gouache
Katharina Bamberg
1873 - 1966
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 28
Rufpreis: 450
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Katharina Bamberg (Hiddensoer Künstlerinnenbund)


bild9 Los-Nr.: 9
Zeesen vor Rügen, Öl
Tom Beyer
1907 - 1981
Signatur: signiert
Erhaltung: sollte gereinigt werden
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 80 x 100
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1400 - 1800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Beyer, Tom 1907 Münster - 1981 Stralsund; ab 1924 Werkkunstschule Münster und anschließend bis 1926 KGS Düsseldorf. Studienreisen durch Europa führten ihn 1927 nach Schweden, weitere Stationen waren zwischen 1927 und 1931 Paris, Dänemark und Finnland. 1931 zog er nach Berlin;1935 bereiste er die Insel Rügen, wo er sich in Göhren niederließ. Während des Nationalsozialismus erhielt er Ausstellungsverbot. Nach dem II. WK lebte Tom Beyer bis 1952 in Göhren, leitete eine Kunstschule (Landeskunstschule Mecklenburg-Vorpommern) im Putbuser Schloss. 1950 wurde er Landesvorsitzender des Verbandes Bildender Künstler. Zahlreiche Ausstellungen in der DDR und im Ausland unterstreichen die Bedeutung Beyers. Ab 1972 war er Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee..


bild10 Los-Nr.: 10
Hafenszene, Mischt.
Tom Beyer
1907 - 1981
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 31
Rufpreis: 280
Schätzpreis: 360 - 450
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Beyer, Tom


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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

Tel.: 0160 - 9859 4004 bzw. 038233 - 70 99 74 - e-mail : kunstauktion@christopherwalther.com

Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht