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Auktion am 19. August, 12 h, Hotel Fischerwiege, Ahrenshoop, am Schifferberg


 

bild1 Los-Nr.: 1
Gehöft am Meer, Mischt.
Elisabeth Andrae
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 43
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 600 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae (Hiddensee)(* 1876 in Leipzig; † 1945 in Dresden) war eine deutsche Malerin. Ihr Bruder war Walter Andrae, der spätere Direktor des Vorderasiatischen Museum in Berlin. Nach dem Studium bei Adolf Thamm in Dresden und Hans Richard von Volkmann in Karlsruhe lebte sie in Dresden, hatte aber regelmäßige Aufenthalte auf der Insel Hiddensee. 1906 war sie mit dem Gemälde "Sonnenflecken" auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. Elisabeth Andrae gehörte mit Clara Arnheim, Elisabeth Büchsel und anderen Künstlerinnen zum Kreis der Hiddenseer Malweiber oder Hiddenseer Künstlerkolonie, die regelmäßig in der Blauen Scheune in Vitte ausstellten. 1909 stellte sie gemeinsam mit den in Ahrenshoop ansässigen Malern im neu gegründeten Kunstkaten aus, außerdem in Dresden und Berlin. Die Städtischen Sammlungen Dresden erwarben ihr Gemälde "Neustädter Markt". Stilistisch gehört sie zu den Malern des deutschen Jugendstils und Symbolismus. Durch ihre großen Wandbilder von Ausgrabungsorten wie Babylon, Assur, Uruk oder Yasilikayaim Vorderasiatisches Museum in Berlin wurde Elisabeth Andrae nach 1930 einem größeren Publikum bekannt. Sie starb 1945 in Dresden.

 


bild2 Los-Nr.: 2
Boot, Mischt.
Clara Arnheim
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 13 x 32
Rufpreis in Euro: 300
Schätzpreis: 450 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim (Hiddensee), siehe Los 3

 
bild3 Los-Nr.: 3
nach dem Fang, Mischt.
Clara Arnheim
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 42
Rufpreis in Euro: 360
Schätzpreis: 500 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim, (Hiddensee) 1865 - 1942, Malerin und Grafikerin. Clara Arnheim gilt als die Mitbegründerin des „Hiddensoer Künstlerinnenbundes“ im Jahr 1922. Sie war Schülerin bei Skarbina und bei E. Aman-Jean und E. Laurent in Paris; seit 1904 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen. Sie schuf Aquarelle und Ölgemälde auf Hiddensee, die die Insellandschaft und ihre Bewohner – wie die Fischer – zum Thema hatten. Besonders ihre stimmungsvollen impressionistischen Aquarelle zeichnen sich durch zarte Farben aus.“ (Quelle – Hiddensee – Die besondere Insel für Künstler von Ruth Negendanck S. 129). Im Alter von 77 Jahren wurde sie am 9. Juli 1942 von Berlin aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie einige Wochen später von den Nationalsozialisten ermordet wurde.


bild4 Los-Nr.: 4
Steilküste auf Rügen, Öl
Katharina Bamberg
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 44 x 31
Rufpreis in Euro: 550
Schätzpreis: 700 - 900
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bamberg, Katharina, Hiddensee, (* 18. November 1873 in Stralsund; † 6. Oktober 1966 ebenda) war eine deutsche Malerin. Sie entstammte einer begüterten Stralsunder Familie. Sie wurde in Berlin Schülerin bei Ludwig Dettmann. Von ihm übernahm sie die realistische Hellmalerei. Nachdem sie zunächst überwiegend Blumen, Stillleben und Porträts malte, widmete sie ihr Schaffen der Landschaftsmalerei. Sie unternahm Studienreisen nach Oberbayern, Thüringen, in den Spreewald, nach Bornholm und an die französische Riviera. Zurück in Stralsund wurden ihre Heimatstadt sowie die Landschaften der Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee, sowie der Halbinsel Wittow ihre Motive. Nach ihrer Rückkehr im November 1918 nach Stralsund malte sie wieder. Die Henni Lehmann gehörende Blaue Scheune in Vitte auf Hiddensee wurde zum Ort ihres Wirkens. Sie gehörte neben Elisabeth Büchsel, Clara Arnheim und Elisabeth Andrae zum Hiddenseer Künstlerinnenbund. Werke von ihr befinden sich u. a. im Kulturhistorischen Museum Stralsund.


bild6 Los-Nr.: 5
Landschaft b. Schwaan, Öl
Rudolf Bartels
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 25 x 39
Rufpreis in Euro: 1400
Schätzpreis: 2500 - 3000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Rudolf Bartels (Künstlerkolonie Schwaan), 1872 Schwaan - 1943 Rostock, Kunstschule Weimar bei Th. Hagen. Mitglied der Schwaaner Künstlerkolonie, deren eigenständigster und bedeutendster Maler er war.


bild6 Los-Nr.: 6
Sommer, Öl
Heinrich Basedow d. Ältere
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 53
Rufpreis in Euro: 550
Schätzpreis: 800 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Wilhelm Heinrich Johann Theodor Basedow, Ahrenshoop, Rügen (* 1865 in Berlin; † 1930 in Potsdam) war Porträt- und Landschaftsmaler. Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Sohn, der ebenfalls als bildender Künstler aktiv war, wird er Heinrich Basedow der Ältere genannt. Basedow studierte an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin bei Eugen Bracht und an der Karlsruher Kunstakademie bei Gustav Schönleber.Ab 1896 war er Mitglied des „Vereins Berliner Künstler“ und ab 1898 der „Berliner Secession“. Nach dem Umzug nach Potsdam 1900 wurde Basedow Mitbegründer des Potsdamer Kunstvereins. Er nahm an den Großen Berliner Kunstausstellungen 1894 und 1914 teil. (aus Wikipedia)


bild7 Los-Nr.: 7
Tanz, Aquarell
Harold T. Bengen
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 47 x 33
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 1000 - 1500
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Harold Tronson Bengen , Hiddensee, (* 1879 in Hannover; † 1962 in Hamburg); die frühen Arbeiten sind der Klassischen Moderne zuzuordnen. Ab 1896 studierte Bengen an der Kunstschule Weimar bei Frithjof Smith-Hald. Von 1898 bis 1899 setzte er sein Studium in Graz fort. Anschließend lebte er als freischaffender Künstler in Hannover. Ab 1905 hielt er sich zusammen mit seiner zukünftigen Ehefrau Emmy häufig auf Hiddensee auf. 1908 wurde er Lehrer für Zeichnen und dekorative Malerei an der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg. 1910 gründete Bengen in Berlin gemeinsam mit Georg Tappert und Max Pechstein die Künstlergruppe Neue Sezession. 1920 beteiligte Bengen sich an der Winterausstellung der "Berliner Sezession". Im gleichen Jahr erhielt er den Titel Professor der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg. Zu seinen Studenten gehörten u.a. Hannah Höch und Nikolaus Sagrekow. 1928 unternahm Bengen eine Reise nach Südamerika, die ihren Niederschlag in einer Reihe von Aquarellen und Pastellzeichnungen fand. 1952 zog er nach Hamburg, wo zwei seiner drei Töchter lebten. Dort verstarb er 1962. Der Name geriet in Vergessenheit und hatte durch die Anpassung des Künstlers an die NS-Diktatur einen Makel. Bengens frühe Arbeiten enthalten noch Elemente des Jugendstils. Die künstlerische Auseinandersetzung galt vielfach der Darstellung von Frauen. Die ausdrucksstärksten und eigenwilligsten - großteils stark farbigen - Arbeiten stammen aus der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg. Ein Großteil des übrigen Werks ist verschollen. Die frühen Arbeiten und auch die aus den 1920er Jahren sind weitgehend. In Zuge einiger Ausstellungen über die Künstlerkolonie Hiddensee (in Dachau, Stralsund und Fischerhude) wurden Arbeiten von Bengen wieder der Öffentlichkeit präsentiert.
Lit.: Ruth Negendanck: Hiddensee, Die besondere Insel für Künstler. Edition Fischerhuder Kunstbuch, 2005, S.34ff (aus Wikipedia)


bild8 Los-Nr.: 8
Blick auf Stralsund, Öl
Tom Beyer
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 80 x 99
Rufpreis in Euro: 1600
Schätzpreis: 2200 - 2600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Tom Beyer (Rügen, Stralsund) 1907 Münster - 1981 Stralsund; ab 1924 Werkkunstschule Münster und anschließend bis 1926 KGS Düsseldorf. Studienreisen durch Europa führten ihn 1927 nach Schweden, weitere Stationen waren zwischen 1927 und 1931 Paris, Dänemark und Finnland. 1931 zog er nach Berlin;1935 bereiste er die Insel Rügen, wo er sich in Göhren niederließ. Während des Nationalsozialismus erhielt er Ausstellungsverbot. Nach dem II. WK lebte Tom Beyer bis 1952 in Göhren, leitete eine Kunstschule (Landeskunstschule Mecklenburg-Vorpommern) im Putbuser Schloss. 1950 wurde er Landesvorsitzender des Verbandes Bildender Künstler. Zahlreiche Ausstellungen in der DDR und im Ausland unterstreichen die Bedeutung Beyers. Ab 1972 war er Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee..


bild9 Los-Nr.: 9
Seglerhafen, Aquarell
Tom Beyer
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 32
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Tom Beyer (Rügen, Stralsund), siehe Los 8


bild10 Los-Nr.: 10
auf Rügen, Aquarell
Elisabeth Büchsel
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 27 x 35
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Charlotte Helene Emilie Büchsel (Hiddensoer Künstlerinnenbund) (* 29. Januar 1867 in Stralsund; † 3. Juli 1957 in Stralsund) war eine deutsche Malerin. Das relativ begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Sie begann bereits im Kindesalter, sich für die Darstellung ihrer Umgebung zu interessieren. Ihre künstlerische Begabung wurde entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie dann als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddenseer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


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