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Auktion am 1. Januar 2023, 15 h, in der Darsser Arche in Wieck, Bliesenrader Weg


 

bild1

Los-Nr.: 1

Darss, Aquarell
Ortrud Abeking
1904 - 1977
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 27 x 37 cm
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 500 - 600

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Ortrud Abeking, 1904 - 1977, Ahrenshoop, wurde 1904 als Tochter des Maler-Ehepaars Hermann und Elly Abeking in Berlin geboren. Nach dem Besuch der Schauspielschule in Berlin war sie für mehrere Jahre Mitglied im Ensemble der Volksbühne, dem Theater am Bülowplatz. Hier wirkte sie in verschiedensten Rollen in den Werken namhafter Autoren. Parallel zu ihrer schauspielerischen Arbeit begann sie um 1925, sich intensiver mit dem Malen zu beschäftigen. Hierzu betrieb sie Malerei- und Grafikstudien in Berlin.[1] Die Familie besaß ab 1904 als Sommerresidenz die Büdnereien 14/15 in Althagen (heute zu Ahrenshoop) auf dem Fischland. Hier pflegte die Familie einen großen Freundeskreis, zu dem unter anderem George Grosz zählte. Die Sommeraufenthalte an der Ostsee nutzte auch sie zum Malen, so etwa für Porträts und Landschaftsskizzen. Ab 1946 war sie Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Berlins. Von August bis Oktober 1951 weilte sie letztmals in Ahrenshoop zum Malen. (aus Wikipedia)


bild2 Los-Nr.: 2
am Bodden, Mt
Elisabeth Andrae
1876 - 1945
Signatur:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 14 x 28
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 800 - 1000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae (Hiddensee), 1876 Leipzig - 1945 Dresden, Nach dem Studium bei Adolf Thamm in Dresden und Hans Richard von Volkmann in Karlsruhe lebte sie in Dresden. Elisabeth Andrae gehörte mit Clara Arnheim, Elisabeth Büchsel und anderen Künstlerinnen zum Kreis des Hiddensoer Künstlerinnenbundes, abfällig auch Hiddenseer Malweiber genannt, die regelmäßig in der Blauen Scheune in Vitte ausstellten. 1906 war sie mit dem Gemälde „Sonnenflecken“ auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. 1909 stellte sie gemeinsam mit den in Ahrenshoop ansässigen Malern im neu gegründeten Kunstkaten aus, außerdem in Dresden und Berlin. Die Städtischen Sammlungen Dresden erwarben ihr Gemälde „Neustädter Markt“. Stilistisch gehört sie zu den Malern des deutschen Jugendstils und Symbolismus. Durch ihre großen Wandbilder von Ausgrabungsorten wie Babylon, Assur, Uruk oder Yazilikaya im Vorderasiatischen Museum Berlin wurde Elisabeth Andrae nach 1930 einem größeren Publikum bekannt. aus Wikipedia.

 
bild3

Los-Nr.: 3
Kirche im Schnee, Öl
Elisabeth Andrae
1876 - 1945
Signatur:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 21 x 25
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1400 - 1600

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae


bild4 Los-Nr.: 4
Boote am See, Öl
Elisabeth Andrae
1876 - 1945
Signatur:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 26
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1400 - 1600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae


bild5 Los-Nr.: 5
Ebbe, Aquarell
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 21 x 27
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 800 - 900
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim, 1865 - 1942, Malerin und Grafikerin. Clara Arnheim gilt als die Mitbegründerin des "Hiddensoer Künstlerinnenbundes" im Jahr 1922. Sie war Schülerin bei Skarbina und bei E. Aman-Jean und E. Laurent in Paris; seit 1904 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen. Sie schuf Aquarelle und Ölgemälde auf Hiddensee, die die Insellandschaft und ihre Bewohner - wie die Fischer - zum Thema hatten. Besonders ihre stimmungsvollen impressionistischen Aquarelle zeichnen sich durch zarte Farben aus." (Quelle - Hiddensee - Die besondere Insel für Künstler von Ruth Negendanck S. 129). Im Alter von 77 Jahren wurde sie am 9. Juli 1942 von Berlin aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie einige Wochen später von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Dieses Ölgemälde stammt aus altem Familienbesitz und wurde 1932 in Berlin ausgestellt.


bild6 Los-Nr.: 6
Meeresansichten, Gouache
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 21 x 30
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim


bild7

Los-Nr.: 7
Kate auf dem Darss, Aquarell
Thuro Balzer
1882 - 1967
Signatur:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 32
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 - 700

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Thuro Balzer 1882 in Weißhof/Westpreußen (jetzt Bystrzec/Polen); † 1967 in Hannover) war ein deutscher Maler. Er war als Landschaftsmaler und Grafiker bekannt. Ab 1900 Studium zum Zeichenlehrer an der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau; zuvor erwarb er in Malerwerkstätten die handwerklichen Grundlagen. 1908 wurde Balzer Kunsterzieher in Rostock. Neben der Lehrtätigkeit entstanden viele Landschafts- und Stadtbilder. Er war Mitglied der Vereinigung Rostocker Künstler (VRK) deren Geschäfte er bis 1922 führte und Mitgründer der Künstlerkolonie Ahrenshoop; er besaß ein Haus auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. In den folgenden Jahren unternahm er mehrere Studienreisen nach Italien. Vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden viele Gebrauchsgrafiken. Im Jahr 1942 gingen über 80 seiner Bilder bei einem Bombentreffer auf sein Atelier in Rostock verloren. 1964 zog er mit seiner Frau von Rostock zu seinem Sohn nach Hannover. Im Rostocker Ortsteil Brinckmansdorf wurde ihm eine Straße gewidmet. (aus Wikipedia)


bild8

Los-Nr.: 8
Bauerngarten, Aquarell
Katharina Bamberg
1873 - 1966
Signatur:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 22
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 -- 600

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bamberg, Katharina, Hiddensee, (* 18. November 1873 in Stralsund; † 6. Oktober 1966 ebenda) ,Malerin. Sie entstammte einer begüterten Stralsunder Familie. Sie wurde in Berlin Schülerin bei Ludwig Dettmann. Von ihm übernahm sie die realistische Hellmalerei. Nachdem sie zunächst überwiegend Blumen, Stillleben und Porträts malte, widmete sie ihr Schaffen der Landschaftsmalerei. Sie unternahm Studienreisen nach Oberbayern, Thüringen, in den Spreewald, nach Bornholm und an die französische Riviera. Zurück in Stralsund wurden ihre Heimatstadt sowie die Landschaften der Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee, sowie der Halbinsel Wittow ihre Motive. Die Henni Lehmann gehörende Blaue Scheune in Vitte auf Hiddensee wurde zum Ort ihres Wirkens. Sie gehörte neben Elisabeth Büchsel, Clara Arnheim und Elisabeth Andrae zum Hiddenseer Künstlerinnenbund. Werke von ihr befinden sich u. a. im Kulturhistorischen Museum Stralsund.


bild9 Los-Nr.: 9
Flieder, Öl
Julia Beck
1853 - 1935
Signatur:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 58 x 43
Rufpreis: 4800
Schätzpreis: 6000 - 7000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Julia Beck, 1853 - 1935, Malerin aus Schweden, die sich in Frankreich niederließ. Im Jahr 1934 wurde sie unter Würdigung ihres Lebenswerks zum Mitglied der französischen Ehrenlegion ernannt. Sie studierte von 1872 bis 1878 Malerei an der Kunstakademie in Stockholm. Anfang der 1880er Jahre setzte Julia Beck ihre Studien in Paris an der angesehenen privaten Kunstakademie Julian, bei Léon BonnatJean-Léon Gérôme und Alfred Stevens fort.[1] Später verbrachte sie einige Jahre in dem südlich von Paris gelegenen Ort Grez-sur-Loing, wo sie in der dort existierenden kleinen schwedischen Künstlerkolonie viele ihrer Bekannten und Freunde aus der Studienzeit wiederfand. Anschließend erwarb Julia Beck ein eigenes Haus in Vaucresson westlich von Paris; dort lebte und arbeitete sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1935. aus wikipedia


bild10 Los-Nr.: 10
im Hafen, Mt
Tom Beyer
1907 - 1981
Signatur:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 50
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1400 - 1600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Tom Beyer, 1907 Münster - 1981 Stralsund, ab 1924 die Werkkunstschule Münster und anschließend bis 1926 die Kunstgewerbeschule Düsseldorf besuchte. Studienreisen durch Europa führten ihn 1927 nach Schweden, wo in Landskrona bei Ernst Norlind seine Haltung zur Landschaft des Nordens entscheidend geprägt wurde. Weitere Stationen der Studienreisen zwischen 1927 und 1931 waren ParisDänemark und Finnland.

1931 zog er nach Berlin, wo er im selben Jahr ein Atelier eröffnete und in die KPD eintrat. 1935 bereiste er die Insel Rügen, wo er sich in Göhren niederließ. Wie viele andere Künstler war auch Tom Beyer vom Ausstellungsverbot der Nationalsozialisten betroffen. 1952 zog er nach Stralsund, wo er im selben Jahr Lieselotte Pelzner heiratete, mit der er ebenfalls 1952 einen Sohn, Peter Beyer, bekam. In Stralsund betreute er auf der Volkswerft Stralsund Volkskunstgruppen und hielt Vorträge. Zahlreiche Ausstellungen in der DDR und im Ausland unterstreichen die Bedeutung Beyers, der als Mitglied der SED auch den sozialistischen Aufbau in seinen Werken festhielt. Für den „Löwenschen Saal“ im Rathaus Stralsund schuf er ein großes Wandgemälde. Zumeist widmete er sich den Menschen und der Natur seiner Wahlheimat. Ab 1972 war er nebenamtlich als Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee tätig. aus wikipedia


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