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Auktion am 1. Januar 2018, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 41
Dorfansicht, Öl
Wilhelm Facklam
1893 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 11 x 17
Rufpreis: 350 EUR
Schätzpreis: 500 - 600 EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Facklam, Wilhelm (Künstlerkolonie Schwaan) (1893 Updahl - 1972 Winkelhaid) Landschaftsmaler, 1914-21 Schüler von Ludwig Dettmann in Schwerin, durch Vermittlung von Carl Malchin Schüler von Franz Bunke in Schwaan und Weimar, 1924-63 Freischaffender in Schwerin tätig, ab 1930 zusammen mit Richard Zscheked Betrieb einer Malschule. Mitglied der Schwaaner Künstlerkolonie, wichtige Werke sind in der Kunstmühle Schwaan zu sehen.


bild2 Los-Nr.: 42
Muldetal bei Leipzig, Öl
Wilfried Falkenthal
1942 - lebt in Leipzig
Signatur: v.signiert + bestätigt
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 17 x 25
Rufpreis: 240 EUR
Schätzpreis: 300 - 400 EUR
Wilfried Falkenthal, 1942; 1962 Studium der Pädagogik und Kunsterziehung in Leipzig, 1966 -71 Studium an der HGB Leipzig bei Tübke und Mattheuer, danach freischaffend in Leipzig. Seit mehr als 40 Jahren kommt Falkenthal zu Malaufenthalten alleine oder mit seinen Klassen nach Wieck. Wichtigste werke sind: das Brigadebad, Veronikas Mannschaft, das kleine Rasenstück und mein Freund Uli.
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bild3 Los-Nr.: 43
Hafen, Öl
Günter Fink
1913 - 2000
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 99 x 59
Rufpreis: 600 EUR
Schätzpreis: 900 - 1200 EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Günther Fink, 1913 - 2000 Ausbildung zum Lithograf, Kurse an der Akademie Dresden, später auf Hiddensee ansässig, malte dort und leitete die "Blaue Scheune"


bild4 Los-Nr.: 44
im Darßwald, Öl
Paul Flickel
1852 Berlin - 1903
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 26 x 29
Rufpreis: 1200 EUR
Schätzpreis: 1600 - 1800 EUR
Paul Flickel,1852 Berlin - 1903; Akademie Weimar bei Th. Hagen, Akademie Düsseldorf. Seit 1874 in Berlin, wo er regelmäßig die Ausstellungen der Akademie und die Großen Kunstausstellungen beschickte. Flickels "Buchenwald bei Prerow" ist im Besitz der Nationalgalerie Berlin. Von 1892 bis 1903 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, Sektion für die Bildenden Künste.
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bild5 Los-Nr.: 45
Maler und Modell, Öl
Wolfgang Frankenstein
1918 - 2010 Berlin
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 37 x 27
Rufpreis: 800 EUR
Schätzpreis: 1000 - 1400 EUR

Wolfgang Frankenstein, 1918 Berlin - 2010 Berlin, Maler, Grafiker und Hochschulprofessor. 1926 bis 1929 Zeichenunterricht bei Paul Kuhfuss. Abendstudium im Zeichnen an der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg von 1933 bis 1937 bei Max Kaus, bis 1939 Volontär für Gebrauchsgrafik. Da Wolfgang Frankenstein „Halbjude“ war, erhielt er 1939 ein Studienverbot und wurde zum Kriegsdienst einberufen. 1941 konnte er sein Studium an der Kunsthochschule Charlottenburg fortsetzen, erhielt jedoch 1943 ein endgültiges Studienverbot, verbunden mit dem Verbot jeglicher künstlerischer Arbeit.
Nach Kriegsende arbeitete Wolfgang Frankenstein freischaffend als Maler und wirkte unter anderem bei den Kulturzeitschriften Der Ruf, Die Quelle und Athena mit. Zudem war er Mitbegründer und Akteur des Künstlerkabaretts Die Badewanne. Von 1948 bis 1951 übernahm er die künstlerische Leitung der Galerie Gerd Rosen. 1951 trat Frankenstein massiv gegen die Remilitarisierung Westdeutschlands ein, worauf er aus verschiedenen Verbänden ausgeschlossen wurde. 1953 siedelte er in die DDR über. Von 1952 bis 1954 war er Meisterschüler bei Heinrich Ehmsen an der Akademie der Künste.
1962 erfolgte die Berufung als Professor für Theorie und Praxis in der bildenden Kunst an die Universität Greifswald, von 1968 bis 1983 war er Professor und Leiter des Bereichs Kunsterziehung an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Seiner Promotion 1977 folge 1980 die Habilitation. 1979 wurde er Ehrenpräsident der Association d'Art Plastique in der UNESCO.
Studienreisen führten ihn unter anderem nach Italien (1953 mit Waldemar Grzimek), Ägypten, Bulgarien, Kolumbien, Frankreich, Chile, Peru, in den Irak und in die Sowjetunion.
Frankenstein musste nach 1990 den schmerzlichen Verlust baugebundener Arbeiten hinnehmen. Sein 1955–1957 entstandenes Wandbild im Speisesaal des Holzwerkes Berlin-Hohenschönhausen wurde 1992 mit dem Abriss des Gebäudes zerstört, obwohl die Möglichkeit bestanden hätte, diesen Bau in die Gestaltung eines neuen Wohngebietes einzubeziehen. Der damalige Stadtbezirksbürgermeister kommentierte die Bildvernichtung: "40 Jahre 'sozialistischer Realismus' sind genug. Ich weine solcher Kunst keine Träne nach." (aus Wikipedia)

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bild6 Los-Nr.: 46
Stillleben, Öl
Anna Gerresheim
1852 Ribnitz - 1921 Ahrenshoop
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 34 x 47
Rufpreis: 900 EUR
Schätzpreis: 1600 - 2000 EUR
Anna Gerresheim, 1852 Ribnitz - 1921 Ahrenshoop, studiert in Dresden, dann in Berlin und in Paris. Bis 1914 stellte sie in Berlin und München aus. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 47
Waldsee, Öl
Anna Gerresheim
1852 Ribnitz - 1921 Ahrenshoop
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 40 x 55
Rufpreis: 900 EUR
Schätzpreis: 1300 - 1500 EUR
Anna Gerresheim, 1852 Ribnitz - 1921 Ahrenshoop, studiert in Dresden, dann in Berlin und in Paris. bis 1914 stellte sie in Berlin und München aus. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 48
Fischer, 1958, Mischt.
Werner Gilles
1894 Rheydt - 1961 Essen
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 21 x 26
Rufpreis: 650 EUR
Schätzpreis: 900 - 1100 EUR
Werner Gilles, 1894 Rheydt - 1961 Essen, Akademie Weimar und Bauhaus bei Feininger, war mit Gerhard Marcks befreundet. Zog sich von 1933 - 35 nach Born auf dem Darß zurück. Zahlreiche Italienaufenthalte, vor allem auf Ischia, haben seine Malerei geprägt. Ausstellungen (Auswahl):

1929: Große Kunstausstellung, Kunstverein Kassel, 1948: 24. Biennale von Venedig, Venedig, 1949: Kestner Gesellschaft, Hannover,
1950: 25. Biennale von Venedig, Venedig, 1955: documenta 1, Kassel, 1958: 29. Biennale von Venedig, Venedig, 1959: documenta II, Kassel,
1961: Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, 1962: Akademie der Künste, Berlin, 1962: 31. Biennale von Venedig, Venedig (aus: Wikipedia)


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bild5 Los-Nr.: 49
am Wasser, 1925, Aquarell
Friedrich Karl Gotsch
1900 - 1984
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 21 x 25
Rufpreis: 450 EUR
Schätzpreis: 600 - 700 EUR
Gotsch, Friedrich Karl 1900 Pries - 1984 Schleswig; Maler und Grafiker. Ab 1920 Studium an der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. 1921 bis 1923 Meisterschüler von Oskar Kokoschka. Kommilitonen in Dresden waren Hilde Goldschmidt und Hans Meyboden. Kontakte hatte Gotsch zu Otto Dix und zum Fotografen Hugo Erfurth, der ihn für sein Graphisches Kabinett Erfurth unter Vertrag nahm.
Nach dem Studium hielt sich Friedrich Karl Gotsch ? gemeinsam mit Hilde Goldschmidt und Hans Meyboden ? von 1923 bis 1925 in New York auf, wo sie sich mit dem Künstlerehepaar Maxim Kopf und Mary Duras trafen. 1926 und 1927 war er zusammen mit Goldschmidt in Paris an der Académie Colarossi. Danach reiste er nach Italien und Südfrankreich, und von 1932 bis 1933 lebte er in München. Als Hilde Goldschmidt 1939 aus Kitzbühel nach England emigrieren musste, zog Gotsch nach Berlin. Zwar erhielt er kein Malverbot, wurde jedoch in seiner künstlerischen Arbeit behindert. Bei einem Luftangriff während des Zweiten Weltkriegs wurde sein Atelier und fast sein komplettes Werk zerstört.
Nach dem II Weltkrieg übernahm er in Schleswig-Holstein auch kulturpolitische Aufgaben: Von 1951 bis 1954 war er Mitglied des Kultursenats Kiel. Wegen der restaurativen Tendenzen in den frühen Jahren der Bundesrepublik zog sich Gotsch aus der Öffentlichkeit zurück und konzentrierte sich wieder auf seine künstlerische Arbeit. Von 1949 bis 1951 war Gotsch als Lehrer in Hamburg im Baukreis tätig an einer Kunstschule für junge Künstler aller Gattungen. Dort lehrten neben Gotsch der Architekt Gustav Burmester, sowie die Maler Ernst Witt und Arnold Fiedler, der die Schule bis 1951 leitete.
1971 wurde er "in Würdigung seines Gesamtwerkes als Graphiker" mit der Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Anlässlich seines 80. Geburtstags fanden Ausstellungen in Berlin, Bonn und Kiel statt, bei denen Aquarelle und Gouachen gezeigt wurden.
Friedrich Karl Gotsch war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Auszeichnungen: 1956: Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein; 1962 und 1963: Villa-Romana-Preis; 1971: Ehrenprofessor des Landes Schleswig-Holstein (aus Wikipedia)


Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 50
Stillleben, Öl
Kurt Haase-Jastrow
1885 Jastrow - 1958 Berlin
Signatur: Nachlass-Stempel
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 70 x 47
Rufpreis: 600 EUR
Schätzpreis: 800 - 900 EUR
Kurt Haase-Jastrow, 1885 Jastrow - 1958 Berlin, Studium an den Akademien Berlin und Dresden, in Berlin und Ahrenshoop tätiger Landschaftsmaler, beeinflusst durch Cezanne
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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht