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Auktion am 19.8., 12 h, Hotel Fischerwiege, Ahrenshoop, am Schifferberg

bild1 Los-Nr.: 41
Boote im Hafen, Tusche
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 49
Rufpreis in Euro: 350
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Julo Levin (Stettin, Pommerscher Künstlerbund) 1901 Stettin - 1943 KZ Auschwitz, Maler des Expressionismus, 1926 schloss er die Kunstschule ab und sicherte sich ab 1931 eine Anstellung in Düsseldorf.
Seit 1919 gehörte er der rheinischen Kunstszene an. Er studierte an den Kunstgewerbeschule in Essen unter Jan Thorn Prikker, folgte ihm 1921 an die Staatliche Kunstgewerbeschule München, und im März 1923 an die Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten nun auch Heinrich Campendonk und Heinrich Nauen, dessen Meisterschüler er wurde. Mit Abschluss seines Studium 1926 erhielt Levin seinen ersten großen Auftrag, ein Wandgemälde für die GeSoLei. Mit dem Honorar konnte er sich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Paris leisten. Eine weitere Frankreichreise führte ihn im Sommer 1931 für sechs Monate nach Marseille, wo zahlreiche kraftvolle, farbige Aquarelle, Ölbilder und auch Zeichnungen entstanden.
Von 1925 bis 1932 war er Mitglied der Rheinischen Sezession und des Jungen Rheinland, mit reger Ausstellungstätigkeit in Düsseldorf, gefolgt von Ausstellungen in Berlin und in Nürnberg.
1930 gründete Schwesig gemeinsam mit Levin und den Malerkollegen Peter Ludwigs, Hanns Kralik, Carl Lauterbach und dem Regisseur und Schauspieler Wolfgang Langhoff die Düsseldorfer Ortsgruppe der Asso. Außerdem gehörte Levin der von 1930 bis 1933 bestehenden Künstlergruppe Das Neue Pommern an. Nach dem Malverbot war der Künstler als Zeichenlehrer an jüdischen Schulen in Düsseldorf und Berlin tätig. Er besuchte jedes Jahr für einige Wochen seinen Geburtsort Stettin.
Im Juni 1933 wurde Levin aus politischen Gründen, begründet durch seine Nähe und Sympathie zu politisch links stehenden Oppositionellen und zur KPD, verhaftet. Wegen seiner jüdischen Herkunft blieb ihm die Mitgliedschaft in der Reichskulturkammer, und damit eine weitere Berufsausübung, verwehrt.
Julo Levin hat als Kunstlehrer an der 1935 begründeten Jüdischen Volksschule Düsseldorf an der Kasernenstraße gearbeitet[5] und die bedeutenden Zeichnungen seiner jüdischen Schülerinnen und Schüler gesammelt.
Am 17. Mai 1943 wurde auch Levin ins KZ Auschwitz deportiert und ermordet. Lit.u.A.: Annette Baumeister: Julo Levin 1901 - 1943.(aus Wikipedia)

 


bild2 Los-Nr.: 42
von oben, Mischt.
Carl Lohse
1895 - 1965
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 49 x 63
Rufpreis in Euro: 900
Schätzpreis: 1400 - 2000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich


Carl Lohse, 1895 Bischofswerda - 1965 Hamburg (Ahrenshoop), gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus nach dem I. Weltkrieg. Mit seinen eigenwilligen Landschaftsdarstellungen leistete er einen wichtigen Beitrag zur deutschen Landschaftsmalerei nach 1930. Lit.: Frank Tiesler: Carl Lohse; KLA S. 119 (aus Wikipedia). Die letztte große Ausstellung war 2017/18 im Albertinum in Dresden.

 


 

 
bild2 Los-Nr.: 43
Allee, Öl
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 59 x 49
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 1200 - 1600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Käthe Löwenthal (Hiddensee), 1878 Berlin - 1942 lager Izbica; Die Familie lebte in Genf, Lausanne, Paris, Belgrano (Argentinien) und Berlin, wo der Vater an den jeweiligen Universitäten arbeitete. 1890 übersiedelte die Familie nach Bern. Während dieser Zeit lernte sie die Werke des Berner Malers Ferdinand Hodler kennen. Von 1895 bis 1897 studierte sie bei Ferdinand Hodler. Sie unternahm mehrere Auslandsreisen. In Paris lernte Käthe Loewenthal den Maler Leo von König kennen. Sie folgte ihm nach Berlin und studierte in der von ihm gegründeten privaten Malschule. im September 1890 nahm sie Unterricht in der von Hans Müller-Brauel nach dem Muster von Worpswede gegründeten, vor allem von Frauen besuchten Malschule Zeven bei dem Heidemaler Wilhelm Feldmann. 1902 fuhr sie mit ihrer Schwester Susanne, die ebenfalls Malerin wurde, nach Italien. Es begann die Freundschaft mit der Malerin Erna (Raabe) Freiin von Holzhausen (1882–1938).
Um 1904/1905 arbeitete sie als freischaffende Künstlerin in München, wurde außerordentliches Mitglied im Münchner Künstlerinnenverein und unternahm Reisen ins Berner Oberland. Das Berner Oberland wird das hauptsächliche Motiv ihrer frühen Landschaftsbilder. 1909 zog sie nach Tübingen, dann nach Stuttgart, wo sie Mitglied im Württembergischen Malerinnenverein wurde

1910 nahm sie ein akademisches Studium an der Königlich Württembergischen Kunstschule in Stuttgart auf, und zwar in der von Adolf Hölzel geleiteten „Damenmalklasse“. Neben Porträts entstanden Landschaftsbilder, die den Schwarzwald, die Schwäbische Alb, das Neckartal und den Taunus zum Gegenstand haben. Nach Studienabschluss 1914 bezog sie eine Atelierwohnung des Württembergischen Malerinnenvereins.
1912 hatte ihre Schwester Susanne eine Fischerhaushälfte in Vitte auf Hiddensee erworben. Käthe Loewenthal besuchte Hiddensee bis 1935 regelmäßig im Sommer und malte eine Vielzahl von Bildern, die das Meer, die Küste und die Landschaft von Hiddensee zum Gegenstand haben. Sie gehörte auch zum Kreis um Henni Lehmann und zum Hiddensoer Künstlerinnenbund, der bereits 1933 aufgelöst wurde.
Von 1914 bis 1934 arbeitete sie als freie Malerin und verdiente ihren Lebensunterhalt u. a. mit dem Malen von Porträts. Sie war mit ihren Arbeiten auf verschiedenen Ausstellungen vertreten, u. a. auf der Stuttgarter Sezession und im Münchner Glaspalast.
In der Zeit des Nationalsozialismus erhielt Käthe Loewenthal ab 1934 als Jüdin Malverbot. Sie konnte an keinen Ausstellungen mehr teilnehmen und keine Bilder verkaufen. Ihr städtisches Atelier wurde gekündigt und sie selbst aus dem Württembergischen Malerinnenverein ausgeschlossen. Damit wurde ihre Existenz als freiberufliche Malerin abrupt beendet. Zwischen 1935 und 1941 unternahm sie noch Reisen in die Schweiz nach Grindelwald im Berner Oberland. Das Leben wurde für sie immer schwieriger, heimlich wurde sie von einigen Menschen unterstützt, u. a. von der Stuttgarter Künstlerfamilie Dondorf und ihrer ehemaligen Putzfrau Marie Nothdurft.
1941 wurde ihre Wohnung in Stuttgart gekündigt und sie musste in eine sogenannte Judenwohnung umziehen. Im Februar 1942 wurde Käthe Loewenthal in ein Sammellager, das ehemalige jüdische Altersheim in Weißenstein im Landkreis Göppingen, umgesiedelt. Von dort wurde sie in das besetzte Polen aufgrund rassischer Zuordnung deportiert und im Durchgangslager Izbica von den Nazis ermordet. (aus Wikipedia)

 

 

 
bild4 Los-Nr.: 44
Stillleben, Öl
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 46 x 36
Rufpreis in Euro: 1200
Schätzpreis: 1600 - 2000

Käthe Löwenthal, Hiddensee, siehe Los 43

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bild5 Los-Nr.: 45
Ostsee, Mischt.
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 39
Rufpreis in Euro: 300
Schätzpreis: 450 - 600
Käthe Löwenthal, Hiddensee, siehe Los 43
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bild5 Los-Nr.: 46
Hiddensee, 1925, Mischt.
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 29
Rufpreis in Euro: 1500
Schätzpreis: 1800 - 2400
Käthe Löwenthal, Hiddensee, siehe Los 43
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 47
im Grünen, Öl
Carl Malchin
1838 - 1923
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 37
Rufpreis in Euro: 3800
Schätzpreis: 4500 - 5000


Carl Malchin, Ahrenshoop, Schwerin, Landschaftsmaler, der hauptsächlich ländliche mecklenburgische Motive und Stadtansichten malte.1860 bis 1862 besuchte er das Polytechnikum in München, um Vorlesungen in Geodäsie und Ingenieurwissenschaften zu hören. Malchin besuchte aber lieber die Künstlerateliers und lernte so den Landschaftsmaler Adolf Heinrich Lier kennen. Dieser vermittelte den Studenten an Julius Noerr, ebenfalls ein bekannter Landschaftsmaler seiner Zeit, bei dem er Unterricht nahm. Die Malerei nahm ihn immer mehr ein, doch er beendete pflichtgemäß seine Ausbildung als Vermesser und nach einer Praktikumszeit in Rostock legte er auch das Ingenieursexamen ab.
Aus finanziellen Gründen arbeitete Malchin als Großherzoglich-mecklenburgischer Kammeringenieur im Vermessungsamt in Schwerin und malte in seiner Freizeit.
Bereits seine 1871 bis 1872 entstandenen Gemälde, zumeist mit ländlichen Motiven, zeigen eine gute Beobachtungsgabe, eine saubere Strichführung und treffende Auswahl des Bildausschnitts, wie das Bild „Dorfstraße in Dierkow“. In malerisch hervorragender Qualität hielt Malchin im Bild „Bauerndiele“ das ländliche Milieu fest.
Die Bilder von Malchin erregten in mecklenburger Kunstkreisen Aufmerksamkeit, so dass der Hofmaler Theodor Schloepke beim Großherzog Friedrich Franz II. vorstellig wurde, um eine Förderung des jungen Malers zu erreichen. Der Großherzog bewilligte ein Stipendium, eine monatliche Beihilfe und die Beurlaubung vom Dienst für das Studium an der 1860 vom Naturalisten Stanislaus von Kalckreuth gegründeten Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, welches Malchin im Herbst 1873 begann. Er zog mit Frau und Sohn nach Weimar. Großen Einfluss auf Malchin hatte mit seinem Realismus sein Lehrer und damaliger Direktor der Schule Theodor Hagen. Auch Albert Brendel gehörte zu seinen Lehrern. Beide Maler prägten wegen ihrer gleichen Auffassung mit den Vorstellungen Malchins dessen Stil.
1881 malte Malchin in Boltenhagen, 1882 reiste er nach Wustrow und Ahrenshoop. Die Gegend um Ahrenshoop scheint ihn künstlerisch angeregt zu haben, denn es finden sich zahlreiche Bilder und Skizzen davon in seinem Werk. 1890 verlieh ihm Großherzog Friedrich Franz III. den Professorentitel. Ab 1903 lebte Malchin in dem damals am Stadtrand liegenden Dorf Ostorf, heute ein Stadtteil von Schwerin. Motive aus dem Ort Ostorf finden sich reichlich im späteren Schaffen.
(aus Wikipedia)

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bild5 Los-Nr.: 48
Blumen, Öl
Otto Manigk
Lebensjahre
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 32
Rufpreis in Euro: 3800
Schätzpreis: 4500 - 5000
Manigk, Otto, (* 9. Februar 1902 in Breslau; † 19. August 1972); 1923 besuchte er die Kunstgewerbeschule in Breslau. Er begann zunächst Innenarchitektur zu studieren, wechselte dann aber zur Bildhauerei. An der Kunstgewerbeschule lernte er Herbert Wegehaupt kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. 1924 ging er an die Vereinigte Staatsschule Berlin-Charlottenburg. Dort wechselte er von der Bildhauerklasse Wilhelm Gerstels in die Mal- und Zeichenklasse von Ferdinand Spiegel. 1926 unternahm er eine Reise nach Italien, mit einem Studienaufenthalt auf Ischia. 1927 schloss er sein Studium an der Kunstschule ab. Bereits seit 1926 besuchte er die Malschule von Johannes Walter-Kurau in Berlin-Charlottenburg. 1929 ging er nach Paris, wo er an der Académie Ranson bei Roger Bissière studierte. Ab 1930 war er als freischaffender Künstler in Berlin tätig. In Ückeritz auf Usedom, das zu seinem Sommerwohnsitz wurde, leitete er sommerliche Malkurse mit den früheren Schülern von Walter-Kurau. 1947 ließ er sich freischaffend in Ückeritz nieder. 1971 wurde er künstlerischer Leiter des Zirkels für bildnerisches Volksschaffen in Pasewalk. Lit.: Manigk, Otto. In: Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern? Ein Personenlexikon. Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-282-9, S. 275-276.
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bild5 Los-Nr.: 49
Stillleben, Öl
Else Müller-Kaempff
Lebensjahre
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 27 x 28
Rufpreis in Euro: 360
Schätzpreis: 500 - 600

Else Müller-Kaempff, Ahrenshoop, über ihre erste Ausbildung ist nichts bekannt. Sie war Malschülerin bei ihrem späteren Mann, Paul Müller-Kaempff, und vor allem als Malerin von Interieurs und Blumenbildern bekannt.Über den Umfang ihres Werks ist nichts bekannt. aus wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 50
Waldstück, Öl
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 40 x 50
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 1400 - 1800
Müller-Kaempff, Paul (* 16. Oktober 1861 in Oldenburg; † 5. Dezember 1941 in Berlin) (Künstlerkolonie Ahrenshoop) war ein deutscher Maler, Zeichner und Lithograf. Seine Ausbildung erhielt Paul Müller-Kaempff zunächst als Schüler der Akademie Düsseldorf, 1883-86 der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber (1851-1917) und 1886-88 der Berliner Akademie im Meisteratelier bei Hans Fredrik Gude (1825-1903). Zu dieser Zeit weilte auch Georg Müller vom Siel (1865-1939) in Berlin. Er war 1886 ebenfalls Schüler bei Hans Fredrik Gude. Das Gesamtwerk des aus Oldenburg stammenden Malers und Grafikers Paul Müller-Kaempff wäre heute sicher nicht mehr so von Bedeutung, wenn er nicht 1889 während einer Wanderung mit seinem Studienfreund, dem Tiermaler Professor Oskar Frenzel (1855-1915), das weltabgeschiedene Fischerdorf Ahrenshoop an der Ostsee für die Kunst entdeckt hätte. 1892 baute er sich dort sein Wohnhaus und 1894 eröffnete er die Malschule St. Lucas. Mit einigen Kolleginnen und Kollegen aus Berlin - Anna Gerresheim (1852-1921), Elisabeth von Eicken (1862-1940), Friedrich Wachenhusen (1859-1925), Fritz Grebe (1850-1925), Hugo Richter-Lefensdorf (1854-1904) - begründete Paul Müller-Kaempff die Künstlerkolonie Ahrenshoop. Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop. Lit.: A. Käppler, Paul Müller-Kaempff, in Kürze der 1. Band des Werksverzeichnis von K. Mahlfeld

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