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Auktion am 15. August 2021, 12 Uhr, Hotel Fischerwiege, Am Schifferberg Ahrenshoop


bild1 Los-Nr.: 61
Selbstportrait, Radierung 3/20
Lotte Laserstein
1898 - 1993
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 8
Rufpreis: 300
Schätzpreis:400 - 500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Lotte Laserstein, Lotte Laserstein war eine deutsch-schwedische Malerin. Sie gilt als bedeutende Vertreterin der gegenständlichen Malerei der Weimarer Republik. In der Zeit des Nationalsozialismus emigrierte sie 1937 aufgrund des Antisemitismus im Deutschen Reich nach Schweden. aus wikipedia


bild2 Los-Nr.: 62
Landschaft, Mischt.,
Lotte Laserstein
1898 - 1993
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 49 x 70
Rufpreis: 5000
Schätzpreis: 6000 - 8000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Lotte Laserstei, siehe Los 61 

     

bild3 Los-Nr.: 63
Dünen, Aqua
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 45 x 60
Rufpreis:800
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Julo Levin (Stettin, Pommerscher Künstlerbund) 1901 Stettin - 1943 KZ Auschwitz, Maler des Expressionismus, 1926 schloss er die Kunstschule ab und sicherte sich ab 1931 eine Anstellung in Düsseldorf.
Seit 1919 gehörte er der rheinischen Kunstszene an. Er studierte an den Kunstgewerbeschule in Essen unter Jan Thorn Prikker, folgte ihm 1921 an die Staatliche Kunstgewerbeschule München und im März 1923 an die Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten nun auch Heinrich Campendonk und Heinrich Nauen, dessen Meisterschüler er wurde. Mit Abschluss seines Studium 1926 erhielt Levin seinen ersten großen Auftrag, ein Wandgemälde für die GeSoLei. Mit dem Honorar konnte er sich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Paris leisten. Eine weitere Frankreichreise führte ihn im Sommer 1931 für sechs Monate nach Marseille, wo zahlreiche kraftvolle, farbige Aquarelle, Ölbilder und auch Zeichnungen entstanden.
Von 1925 bis 1932 war er Mitglied der Rheinischen Sezession und des Jungen Rheinland, mit reger Ausstellungstätigkeit in Düsseldorf, gefolgt von Ausstellungen in Berlin und in Nürnberg.
1930 gründete Schwesig gemeinsam mit Levin und den Malerkollegen Peter Ludwigs, Hanns Kralik, Carl Lauterbach und dem Regisseur und Schauspieler Wolfgang Langhoff die Düsseldorfer Ortsgruppe der Asso. Außerdem gehörte Levin der von 1930 bis 1933 bestehenden Künstlergruppe Das Neue Pommern an. Nach dem Malverbot war der Künstler als Zeichenlehrer an jüdischen Schulen in Düsseldorf und Berlin tätig. Er besuchte jedes Jahr für einige Wochen seinen Geburtsort Stettin.
Im Juni 1933 wurde Levin aus politischen Gründen, begründet durch seine Nähe und Sympathie zu politisch links stehenden Oppositionellen und zur KPD, verhaftet. Wegen seiner jüdischen Herkunft blieb ihm die Mitgliedschaft in der Reichskulturkammer, und damit eine weitere Berufsausübung, verwehrt.
Julo Levin hat als Kunstlehrer an der 1935 begründeten Jüdischen Volksschule Düsseldorf an der Kasernenstraße gearbeitet[5] und die bedeutenden Zeichnungen seiner jüdischen Schülerinnen und Schüler gesammelt.
Am 17. Mai 1943 wurde auch Levin ins KZ Auschwitz deportiert und ermordet. Lit.u.A.: Annette Baumeister: Julo Levin 1901 - 1943.(aus Wikipedia)

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild4 Los-Nr.: 64
Akt, 1939, Mischt.
Frida Löber
1910 - 1989
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 58 x 48
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Frida Löber, 1910 Höhnstedt - 1989 Ahrenshoop-Althagen, war eine Malerin und Kunsthandwerkerin. Sie gehörte zur dritten Künstlergeneration der Künstlerkolonie Ahrenshoop. Wikipedia

   

bild6 Los-Nr.: 65
an der See, Aqua
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: mg
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 30
Rufpreis:1200
Schätzpreis: 1400 - 1600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Käthe Loewenthal, 1878 – 1942, lebt 1889 bis 1891 in Bern, wo sie Bekanntschaft mit Ferdinand Hodler macht. 1895 kehrt sie in die Schweiz zurück, um bei Hodler zu studieren. Während einer Parisreise lernt Loewenthal Leo von König kennen und folgt ihm nach Berlin an die Kunstakademie. Während ihres Studiums entstehen vorrangig Akte, Tierstudien und Porträts. In dieser Zeit wird auch die enge Freundschaft mit der Malerin Erna Raabe begründet. 1905 bezieht die Künstlerin ein Atelier in München, wo sie an Aufträgen für Porträts und Stillleben arbeitet. Bei regelmäßigen Reisen ins Berner Oberland entstehen zahlreiche Landschaftsstudien. Loewenthal stellt nun in der Berliner Sezession, dem Hamburgischen Kunstverein und im Münchner Glaspalast aus. 1912-33 besucht sie alljährlich ihre Schwester Susanne Ritscher, ebenfalls Malerin, auf der Insel Hiddensee und arbeitet dort an Seestücken und Landschaftsbildern. 1914 übersiedelt Loewenthal nach Stuttgart und studiert bei Adolf Hölzel, dessen Hinwendung zur abstrakten Malerei folgt sie jedoch nicht. Die nächsten zwei Jahrzehnte bestreitet sie als freie Malerin in Stuttgart. 1935 wird sie von den Nationalsozialisten mit dem Malverbot belegt. Im selben Jahr unternimmt sie ihre letzte Reise ins Berner Oberland. 1942 erfolgt die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Izbica , wo sie kurz darauf umkommt. Ein Jahr später werden bei einem Bombenangriff ihre in einem Stuttgarter Magazin eingelagerten Bilder zerstört. (Lit.: A. Rapp, Hiddensoer Künstlerinnenbund, 2012)

   

bild6 Los-Nr.: 66
Hiddensee, Aqua
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: mg
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 40
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Käthe Löwentha, siehe Los 65 

   

bild5 Los Nr.: 67
Schuppen, Mischt.
Carl Malchin
1838 - 1923
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 23
Rufpreis:700
Schätzpreis: 900 - 1100
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Carl Malchin, 1838 Kröpelin - 1923 Schwerin, war Restaurator und Landschaftsmaler, der hauptsächlich ländliche mecklenburgische Motive und Stadtansichten malte. Sein Berufswunsch war Schiffbauer, doch seine körperliche Verfassung ließ dies nicht zu. Nach Abschluss der Lehrzeit arbeitete er noch drei Jahre als Gehilfe bei seinem Lehrherrn. Bereits in dieser Zeit lernte er in Schwaan die Schweriner Maler Otto Dörr und Eduard Ehrke kennen, die dort Naturstudien betrieben. Sie weckten vermutlich Malchins Lust auf das Malen.

1860 bis 1862 besuchte er das Polytechnikum in München, um Vorlesungen in Geodäsie und Ingenieurwissenschaften zu hören. Malchin besuchte aber lieber die Künstlerateliers und lernte so den Landschaftsmaler Adolf Heinrich Lier kennen. Dieser vermittelte den Studenten an Julius Noerr, ebenfalls ein bekannter Landschaftsmaler seiner Zeit, bei dem er Unterricht nahm. Die Malerei nahm ihn immer mehr ein, doch er beendete pflichtgemäß seine Ausbildung als Vermesser und nach einer Praktikumszeit in Rostock legte er auch das Ingenieursexamen ab. Bereits seine 1871 bis 1872 entstandenen Gemälde, zumeist mit ländlichen Motiven, zeigen eine gute Beobachtungsgabe, eine saubere Strichführung und treffende Auswahl des Bildausschnitts, wie das Bild „Dorfstraße in Dierkow“. In malerisch hervorragender Qualität hielt Malchin im Bild „Bauerndiele“ das ländliche Milieu fest.

Der Großherzog bewilligte ein Stipendium, eine monatliche Beihilfe und die Beurlaubung vom Dienst für das Studium an der 1860 vom Naturalisten Stanislaus von Kalckreuth gegründeten Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, welches Malchin im Herbst 1873 begann. Er zog mit Frau und Sohn nach Weimar. Großen Einfluss auf Malchin hatte mit seinem Realismus sein Lehrer und damaliger Direktor der Schule Theodor Hagen. Auch Albert Brendel gehörte zu seinen Lehrern. Beide Maler prägten wegen ihrer gleichen Auffassung mit den Vorstellungen Malchins dessen Stil. 1874 unternahm er eine Reise an die Mosel.

Auch bot er seine Bilder regelmäßig dem Großherzog zum Kauf an und der Hof kaufte auch einige Gemälde, wenn auch oft unter Wert. Er nahm deshalb nach seinem Studium 1879 die angebotene Stelle als Restaurator der herzoglichen Gemäldesammlung an. Der Vertrag dazu war großzügig gestaltet und ließ ihm reichlich Raum für eigene Malerei und Urlaub. Malchin nahm dafür seine Aufgabe bei der Restaurierung, Sichtung und Ordnung der Gemälde sehr ernst.

1881 malte Malchin in Boltenhagen, 1882 reiste er nach Wustrow und Ahrenshoop. Die Gegend um Ahrenshoop scheint ihn künstlerisch angeregt zu haben, denn es finden sich zahlreiche Bilder und Skizzen davon in seinem Werk. Auch die Landschaft um Gothmund hat ihn seit 1887 sehr angezogen, wie diverse Arbeiten bis 1902 zeigen.[2] 1890 verlieh ihm Großherzog Friedrich Franz III. den Professorentitel. Ab 1903 lebte Malchin in dem damals am Stadtrand liegenden Dorf Ostorf, heute ein Stadtteil von Schwerin. Motive aus dem Ort Ostorf finden sich reichlich im späteren Schaffen. aus wikipedia


bild5 Los Nr.: 68
Kopfweiden am Weiher, Öl
Carl Malchin
1838 - 1923
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 23
Rufpreis:1600
Schätzpreis: 1800 - 2000

Carl Malchin, 1838 Kröpelin - 1923 Schwerin, siehe Los 67
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los 69
Haus mit rotem Dach, Mischt.
Gerhard Marcks
1889 - 1981
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 21 x 27
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1200 - 1400

Gerhard Marcks, 1889 Berlin - 1981 Burgbrohl, Maler, Grafiker, Bildhauer, Er wirkte von 1919 bis 1924 als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Weimar und ab 1925 als Leiter der Bildhauerklasse an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle, deren Rektorat er 1928 übernahm. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten entlassen, die dann mehrere seiner Werke in der Ausstellung „Entartete Kunst“ diffamierten. Er zog sich in sein Haus in Ahrenshop-Niehagen zurück.

1945 erhielt er einen Ruf an die Landeskunstschule in Hamburg, und ab 1950 arbeitete er freischaffend. 1971 wurde das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen eröffnet, das seinen künstlerischen Nachlass verwaltet. lit.: KLA, aus wikipedia

 

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los 70
Blick auf Vitt (Rügen), Öl
Fritz Moeller-Schlünz
1900 - 1990
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 59 x 78
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Fritz Möller-Schlünz, 1900 Schwaan - 1990, erster Malunterricht bei C. Malchin und H. Koenemann, danach Studium an der LKS in Hamburg-Lerchenfeld. Landschaftsmaler Lit.: KLA

   

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