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Auktion am 1. Januar 2023, 15 h, in der Darsser Arche in Wieck, Bliesenrader Weg


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Los-Nr.: 61
Titel, Technik
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Lebensdaten
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Willy Robert Huth, 1890 Erfurt - 1977 Amrum, Maler und Grafiker, Huth besuchte zunächst die Kunstgewerbeschule in Erfurt (1904–1906), absolvierte anschließend eine Lehre bei Hofmaler Paul Kämmerer in Stuttgart, wo er in Kontakt mit dem Künstlerkreis um Adolf Hölzel kam. Von 1910 bis 1914 besuchte er die Kunstgewerbeschule Düsseldorf und war Mitarbeiter im Atelier von Wilhelm Kreis. 1914 gestaltete er die Räume der Ausstellung des Deutschen Werkbundes in Köln. Ab 1919 war er als freischaffender Maler in Berlin[3] im Umkreis von Schmidt-Rottluff tätig. Huth nahm 1923 an der „1. deutschen Expressionistenschau“ in der New Yorker „The Andersen Art Galleries“ teil, gemeinsam mit u. a. Paul Klee, Christian Rohlfs, Erich Heckel, Otto Mueller, Heinrich Nauen und Emil Nolde.[5] Ende der 1920er Jahre wurde er Mitglied der Berliner Secession und des Deutschen Künstlerbundes. Bis zum Jahr 1933 war er mehrfach in der Preußischen Akademie der Künste, in der Berliner Secession sowie dem Deutschen Künstlerbund vertreten.[3] Nach der Machtergreifung  durch die Nationalsozialisten kam es für Huth zunächst zu erschwerten Arbeitsbedingungen, später folgte ein Ausstellungsverbot. Ab 1946 unterrichtete Huth an der Hochschule für Angewandte Kunst Berlin-Weißensee und war von 1947 bis 1957 Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Außerdem war er 1949 Gründungsmitglied der Berliner Neuen Gruppe.[3] Er bereiste bis ins hohe Alter das Fischland und den Darß. In den Jahren 1965 bis 1967 war er jährlich Ehrengast in der Villa Massimo in Rom. aus wikipedia


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Los-Nr.: 62
Titel, Technik
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Hugo Jaeckel, 1864 Spandau - 1928 Berlin-Spandau, Landschafts- und Glasmaler. Er erhielt seine Ausbildung von 1881 bis 1884 an der Akademie der Künste in Berlin. Anschließend folgte bis 1888 in München eine Ausbildung in der Glasmalerei. Jaeckel kaufte 1895 die Büdnerei B 54 (Heute: Hauptstraße 20) in Althagen, heute Ortsteil von Ahrenshoop, die er zu einem Sommerhaus mit Atelier umgestaltete. Er gehörte wie Paul Müller-Kaempff (1861–1941), Elisabeth von Eicken (1862–1940), Friedrich Wachenhusen (1859–1925) oder Anna Gerresheim (1852–1921) zur Gründergeneration der Künstlerkolonie Ahrenshoop. In Althagen entstanden vorwiegend Landschaftsbilder, die das Fischland und den Darß zum Inhalt hatten. 1916 verkaufte er das Haus an den Berliner Photochemiker und Physiker Adolf Miethe, der es als Geschenk für seine Tochter Käthe erwarb. aus wikipedia

     

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Los-Nr.: 63
Titel, Technik
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Hugo Jaeckel

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bild4 Los-Nr.: 64
Titel, Technik
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Willy Jaeckel, 1888 - 1944 Maler und Grafiker. Er zählt zu den wichtigen Vertretern des deutschen Expressionismus. Von 1906 bis 1908 war er Schüler an der Breslauer Kunstschule. Ab 1908 folgte ein Studium an der Dresdner Akademie bei Otto Gußmann. 1913 wechselte er nach Berlin, wo er 1915 Mitglied der Berliner Secession wurde, 1919 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und 1925 Lehrer an der Hochschule für Kunsterziehung wurde. 1937 wurden in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ Werke Jaeckels aus zahlreichen öffentlichen Kunstsammlungen und Museen beschlagnahmt und vernichtet. Jaeckel starb 1944 bei einem Bombenangriff in seiner Wohnung am Kurfürstendamm 180. Er wurde verschüttet und verbrannte. aus wikipedia

   

bild6 Los-Nr.: 65
Titel, Technik
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Harold Tr. Bengen, 1879 Hannover - 1962 Hamburg, Maler. Ab 1896 studierte Bengen an der Kunstschule Weimar bei Frithjof Smith-Hald. Von 1898 bis 1899 setzte er sein Studium in Graz fort. Anschließend lebte er als freischaffender Künstler in Hannover. Ab 1905 hielt er sich zusammen mit seiner zukünftigen Ehefrau Emmy häufig auf Hiddensee auf. Aus dieser Zeit stammt eine Vielzahl seiner Arbeiten.
1908 wurde er Lehrer für Zeichnen und dekorative Malerei an der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg. 1910 gründete Bengen in Berlin gemeinsam mit Georg Tappert und Max Pech-stein die Künstlergruppe Neue Sezession. 1920 beteiligte Bengen sich an der Winterausstellung der „Berliner Sezession“. Im gleichen Jahr erhielt er den Titel Professor der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg. Zu seinen Studenten gehörten u. a. Hannah Höch und Nikolaus Sagrekow. In den 1930er Jahren widmete er sich neben seinem Lehrauftrag der Porträt- und Auftragsmalerei. Bengen war 1942 und 1943 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in München vertreten. Dabei erwarb Hitler 1942 für 18 000 RM das Ölgemälde „Hirtenmädchen“.[1] Diese und ähnliche Arbeiten wie das Deckengemälde in der Reichsbank (Berlin) und Entwürfe für das Tannenberg-Denkmal stehen  in krassem Gegensatz zu seinem frühen künstlerischen Ansatz. Noch während des Krieges siedelte Bengen 1944 von Berlin nach Holzhausen am Ammersee um. Der Name geriet in Vergessenheit und hatte durch die Anpassung des Künstlers an die NS-Diktatur einen Makel. aus wikipedia

   

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Los-Nr.: 66
Titel, Technik
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1939 - 2000
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Heinz Mewius, 1939 - 2000, Holzbildhauer, ,

   

bild5 Los Nr.: 67
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Edmund Kesting, 1892 - 1970, Maler, Grafiker und Fotograf. Der 1892 als Sohn eines Gemeindepolizeisekretärs in Dresden geborene Kesting studierte ab 1911 Malerei und Bildhauerei in seiner Heimatstadt an der Kunstgewerbeschule bei Friedrich Erich Kleinhempel, Ermenegildo Antonio Donadini und Richard Guhr. Ab 1915 setzte er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste bei Richard Müller fort. Von 1915 bis 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg in Frankreich teil. Anschließend setzte er sein Studium als Meisterschüler von Otto Gussmann fort. 1919 gründete Kesting die private Kunstschule Der Weg – Schule für Gestaltung. Zeitweilig studierte dort u. a. Lea Langer. 1921 begegnete er Herwarth Walden und begann im Sturm mitzuarbeiten. Seit 1920 entstanden konstruktivistische Arbeiten und Schnittcollagen. Er fertigte Ölgemälde, Aquarelle und Gouachen an. 1922 heiratete Kesting seine Schülerin Gerda Müller. Es bestanden enge Kontakte zu Avantgardekünstlern wie Kurt Schwitters, László Moholy-Nagy, El Lissitzky, Alexander Archipenko und anderen. Insbesondere Schwitters Arbeiten beeindruckten Kesting stark. Von 1923 an beteiligte er sich an den Ausstellungen des „Sturm“-Kreises. Seit etwa 1925 beschäftigte er sich intensiver mit der Fotografie. Er erprobte experimentelle Fototechniken wie Mehrfachbelichtungen, Fotogramme und Negativmontagen; dabei verwendete Kesting Kameras mit großen Mattscheibenformaten. 1926 kam es zur Gründung der Berliner Schule Der Weg und der Gründung der Gesellschaft der Sturmfreunde in Dresden. Kesting war nun auch international erfolgreich. Er nahm an Ausstellungen in Moskau und New York teil. Das Museum of Modern Art erwarb Schnittcollagen von ihm. Er begann mit den Mehrfachbelichtungen, in denen er ausdrucksstarke Möglichkeiten der Fotografie erkundete. Seit 1930 beschäftigte sich Kesting mit Porträtaufnahmen und Tanzfotografien. Zu Anfang der 1930er Jahre trat er in den Deutschen Werkbund ein. 1933 fanden bei ihm erste Hausdurchsuchungen statt; Kesting vernichtete daraufhin einige seiner Werke. Er arbeitete in den folgenden Jahren als Werbefotograf für Foto- und Autofirmen. Im Jahr 1936 erhielt Kesting ein Mal- und Ausstellungsverbot. Im darauffolgenden Jahr wurden zwölf seiner Werke als „Entartete Kunst“ aus Museen entfernt; in der Folgezeit fotografierte er Architektur in Dresden und dokumentierte die Kunstschätze im Grünen Gewölbe. Kesting entwickelte eine Technik der „Chemischen Malerei“, bei der er mit Fotosubstanzen auf lichtempfindlichem Papier unter Einbringung verschiedener Mal- und Kratztechniken experimentierte. Zusammen mit Karl von Appen, Helmut Schmidt-Kirstein, Hans Christoph und anderen gründete Kesting 1945 in Dresden die Künstlergruppe der ruf – befreite Kunst. 1945/46 entstand nach der Zerstörung Dresdens eine Serie von experimentellen Fotoarbeiten mit dem Titel Dresdner Totentanz, der sich namentlich an das berühmte Renaissance-Relief anlehnt. Kesting wurde 1946 an die Akademie für Werkkunst in Dresden berufen; er übernahm die Leitung der Lehrwerkstatt „Photographie und Film“. Bereits ein Jahr später wurde er entlassen, woraufhin er sich nach Berlin orientierte und 1948 Leiter der Fachklasse für Fotografie an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee wurde. 1953 kam es zur fristlosen Kündigung im Zuge des Formalismusstreits. 1955 wurde er an die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg berufen als „Lehrbeauftragter für die Fachrichtung Kamera“; er wurde 1960 emeritiert. Ende der 1950er Jahre war er als Prominentenfotograf tätig, 1958 veröffentlichte er sein Buch Ein Maler sieht durch’s Objektiv. aus wikipedia


bild5 Los Nr.: 68
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Edmund Kesting
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

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Titel, Technik
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1900 - 1986
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Hans Kinder, 1900 - 1986, Maler. Er war ein bedeutender Vertreter des Dresdner Spätkubismus. Sein erhaltenes Gesamtwerk umfasst rund 1500 zumeist abstrakte Ölbilder, Temperaarbeiten, Gouachen und Zeichnungen. Kinder schuf auch baugebundene Arbeiten, darunter hauptsächlich Wandmalereien. Wikipedia

 

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bild5 Los 70
Titel, Technik
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Hans Kinder, 1900 - 1986, Maler

   

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