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Auktion am 16. April, 17 Uhr, im Hotel Fischerwiege am Schifferberg in Ahrenshoop


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Los-Nr.: 61
an der Ostsee, Öl
Max Schröder-Greifswald  

    1858 - 1930 
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 52
Rufpreis:  600
Schätzpreis: 800 - 900

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Max Schröder-Greifswald, 1858 Greifswald - 1930 Berlin, Landschafts- und Marinemaler, Nach ende seiner Lehr trat er 1877 in die Marine ein. 1878 begab sich das Schiff, auf dem er als Maat arbeitete, auf eine Weltreise, die 1880 in Kielendete. Nach Ende der Weltreise wurde die „Prinz Adalbert“ für Wartungs- und Reparaturmaßnahmen längere Zeit außer Dienst gestellt. In dieser Zeit konnte sich Schröder nun intensiver seinem Hobby, der Malerei, widmen.Er nahm Kontakt zu den Marinemalern  Franz Hünten und Hermann Eschke aus - letzerer bestätigte ihm sein Können. Er erhielt ein Stipendium bei Hermann Eschke und arbeitete danach als freischaffender Maker. aus Wikipedia.


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Los-Nr.: 62
kleiner Hafen, Aquarell 

Max Schwimmer (Darss)

1895 - 1960 

Signatur: signiert

Erhaltung: altersgemäß 

Rahmung: gerahmt 

Maße in cm: 23 x 30

Rufpreis: 800

Schätzpreis: 1000 - 1200

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Max Schwimmer (* 9. Dezember 1895 in Leipzig; † 12. März 1960 ebenda), Ahrenshoop, Prerow, war Maler, Graphiker und Illustrator. 1919 begann er an der Leipziger Universität mit dem Kunstgeschichts- und Philosophie-Studium. Er fand Anschluss an die antibürgerliche Kabarett-Szene, die von Hans Reimann, Erich Weinert, Slang und Ringelnatz dominiert war. Er arbeitet für die Satirezeitschriften Die Aktion und Der Drache. Mit Hilfe Johannes R. Bechers gelang es Schwimmer, sich in der linken Kunstszene zu etablieren.
Nach einer Reise durch Frankreich und Italien Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule in Leipzig. 1933 wurde er sofort aus dem Lehramt entlassen. Neun seiner Werke wurden als "entartete Kunst" diffamiert und konfisziert.[1] Zwischen 1941 und 1945 wurde er erneut als Soldat eingezogen.
1946 erhielt er eine Berufung als Professor und Leiter der Abteilung Graphik an die Staatliche Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe.[1] Dort war er von 1946 bis 1950 tätig. 1951 wurde er infolge einer gezielten Kampagne von seiner Tätigkeit entbunden. Am 29.Oktober 1951 wurde er offiziell an die Dresdner Hochschule für Bildende Künste als Leiter der Abteilung Grafik berufen, wo er bis zu seinem Tod 1960 blieb. Er war viele Jahre Gast bei dem Maler und Grafiker Theodor Schultze-Jasmer in Prerow, wovon zahlreiche Skizzen und kleine Zeichnungen und Aquarelle zeugen.
Max Schwimmer zählt als expressiver Realist zu den bedeutenden Malern Sachsens aus dem vergangenen Jahrhundert. Er war seit 1952 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. Lit.: Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Inge Stuhr. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2004, ISBN 978-3-937146-14-0. ; Inge Stuhr: Max Schwimmer. Eine Biographie. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2010.

     

bild3

Los-Nr.: 63
Hiddensee, Steilküste, Öl 

Dorothea Stroschein (Hiddensee)

1883 - 1967 

Signatur: signiert

Erhaltung: altersgemäß 

Rahmung: gerahmt 

Maße in cm: 59 x 79

Rufpreis: 1200

Schätzpreis: 1500 - 1700

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Dorothea Stroschein, 1883 - 1967, Malerin. Ihre Ausbildung erhielt Dorothea Stroschein in Privatstunden bei einem Berliner Kunstmaler und Zeichenlehrer Wendel sowie bei dem Landschaftsmaler Carl Scherres, die Einnahmen aus der väterlichen Fabrik machten dies möglich. Studienreisen führten sie an das Mittelmeer und nach Brasilien. 1928 kam sie das erste Mal auf die Insel Hiddensee und machte Bekanntschaft mit der Malerin Elisabeth Büchsel. Sie wurde Mitglied des Hiddensoer Künstlerinnenbundes, der seine Heimat in der Blauen Scheune in Vitte hatte. Da sie finanziell nicht auf den Verkauf ihrer Bilder angewiesen war, sind Ausstellungen von ihr außerhalb der Blauen Scheune nicht dokumentiert. aus wikipedia

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild4 Los-Nr.: 64
Rügen, Öl            
Herbert Tucholski 
1896 - 1984  
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 39
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Herbert Tucholski, 1896 - 1984, Maler, Grafiker und Publizist. Tucholski, Sohn eines Zollsekretärs, besuchte von 1913 bis 1915 die Kunstgewerbeschule Berlin, wo er insbesondere die Glasmalerei studierte sowie Schrift bei Ludwig Sütterlin. Er nahm ab 1915 am Ersten Weltkrieg teil und setzte sein Studium 1919 fort. 1920–1925 studierte er an der Kunstakademie Dresden bei Richard Müller, Max Feldbauer und Ludwig von Hofmann. 1926–1928 war er Hospitant an der Akademie der Künste Berlin. 1929–1930 hielt er sich mit einem Stipendium in der Villa Romana in Florenz und an der Deutschen Akademie in der Villa Massimo in Rom auf. In Rom wurde er mit dem Bildhauer Max Wimmer bekannt. Nach seiner Rückkehr nach Berlin leitete er bis 1933 ein Jugendheim. Während dieser Zeit schuf er Aquarelle, Pastelle, Federzeichnungen und eine größere Anzahl von Holzschnitten. 1933 schloss er sich der Ateliergemeinschaft Klosterstraße an und arbeitete gemeinsam mit Käthe Kollwitz und Hermann Blumenthal. 1937 ließ die Reichskulturkammer drei Druckgrafiken von Tucholski als sogenannte entartete Kunst beschlagnahmen. 1939 wurde Tucholski der „Rompreis“ der Deutschen Akademie Villa Massimo verliehen. 1957–1959 war er Mentor für Grafik am Institut für bildende Kunst der DDR in Ost-Berlin, 1962–1965 Leiter der Zentralen Werkstätte für Grafik. 1964 wurde Tucholski zum Professor ernannt. Seit 1964 war er Mitarbeiter der Zeitschrift Die Weltbühne.[2] Grabstätte 1979 wurde er mit dem Nationalpreis der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur ausgezeichnet.  aus wikipedia


   

bild6 Los-Nr.: 65
mecklenburg. Landschaft, Blei
Friedrich Wachenhusen (Ahrenshoop)
1859 - 1925  
Signatur: sign. 
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 14 x 22
Rufpreis: 180
Schätzpreis: 250 - 300
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Wachenhusen, Friedrich 1859 Schwerin - 1925 Schwerin; Mitbegründer der Ahrenshooper Künstlerkolonie, Akademie Karlsruhe, Akademie bei Th. Hagen und Akademie Berlin bei Eugen Bracht. Über Weimar fand er zum Impressionismus. Seine Landschaften fanden auf den Großen Kunstausstellungen Anerkennung. 1897 baute er ein Haus am Schifferberg 10 in Ahrenshoop, lebte auch in Schwerin-Görries. Nach 1918 zog er sich nach Schwerin zurück. Lit: Th-B; Künstlerlexikon Ahrenshoop

   

bild6

Los-Nr.: 66
Rostocker Hafe, Holzschnitt
Erich Wegner
1899 - 1980
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 35 x 52

Rufpreis:  300
Schätzpreis: 400 - 500

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Erich Wegner, 1899 Gnoien - 1980 Hannover; von 1904 - 1918 in Rostock; Ausbildung in den 1920er Jahren KHS Hannover. Er hielt sich in den folgen Jahrzehnten seines Lebens öfter zu Malaufenthalten an der Ostsee auf.

   

bild5 Los Nr.: 67
Sturm über der See, 1958, Öl
Hans Weyl  (Barth)
1925 - 1994 
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 68
Rufpreis: 260
Schätzpreis: 350 - 400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Hans Weyl , Maler und Kunstlehrer in Barth, 1925 Heiligenbeil (Ostpreußen) - 1994, Barth


bild5 Los Nr.: 68
Dame im blauen Kleid
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 44 x 32 
Rufpreis: 1400
Schätzpreis: 1600 - 1800
Julie Wolfthorn (Hiddensoer Künstlerinnenbund) 1864 Thorn, Westpreußen - 1944 im Ghetto Theresienstadt war eine deutsche Malerin. Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 an der Pariser Académie Colarossi bei Gustave Courtois und Edmond Aman-Jean. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück. 1895 besuchte sie die von Curt Herrmann geleitete Zeichenschule für Damen. 1898 wurde sie als eine von vier Frauen Gründungsmitglied der Berliner Secession, die sie zusammen mit Max Uth, Hugo Lederer und anderen verließ, da sie sich benachteiligt fühlte. Bis 1913 stellte sie regelmäßig in der Berliner Secession aus. 1898 war sie Mitglied des "Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin". 1904 heiratete sie den Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein-Diepold (1871-1925). 1905 unterzeichnete Julie Wolfthorn mit über 200 Künstlerinnen eine Petition mit der Forderung zur Zulassung an der Preußischen Akademie der Künste, die von dem Akademiedirektor Anton von Werner abgelehnt wurde. 1906 gründete sie mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft "Verbindung Bildender Künstlerinnen", 1912 wurde sie mit Käthe Kollwitz in den Vorstand und die Jury der Secession gewählt, 1927 trat sie dem Hiddensoer Künstlerinnenbund bei, der 1933 aufgelöst wurde. 1933 wurde sie mit Fanny Remak, die nach England emigrierte, aus dem Vorstand der Secession ausgeschlossen. Sie blieb in Berlin und arbeitete mit dem Kulturbund Deutscher Juden zusammen, der 1941 verboten wurde. Die Mitarbeiter wurden verhaftet und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf mit dem "68. Alterstransport" in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort zeichnete sie, so weit ihr das unter den Umständen möglich war. Sie überlebte hier zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag. Julie Wolfthorn wurde vor allem durch ihre Porträtmalerei bekannt. Sie porträtierte Ida Dehmel, Richard Dehmel, Hedda Eulenberg, Gerhart Hauptmann (im Doppelporträt mit seiner Frau Margarete), Gabriele Reuter, die Familienmitglieder des schreibenden und übersetzenden Paares Hedwig Lachmann und Gustav Landauer, die Familie des Architekten Hermann Muthesius, die Ärzte Salomon Neumann und Carl Ludwig Schleich, die Opernsängerin Irmgard Scheffner, viele Schauspielerinnen wie Tilla Durieux oder Carola Neher - und andere berühmte Zeitgenossen, vorwiegend aus der Berliner Gesellschaft, darunter besonders viele engagierte Frauen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Landschaftsmalerei. (aus: Wikipedia)
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los 69
Hiddensee, Öl
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 18 x 24
Rufpreis:  1200
Schätzpreis: 1400 - 1600

 Julie Wolfthorn

 

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los 70
junge Dame, Pastell
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 62 x 46
Rufpreis: 1400
Schätzpreis: 1600 - 1800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Julie Wolfthorn

   

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chw UG (haftungsbeschränkt). - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht