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Auktion am 19.8., 12 h, Hotel Fischerwiege, Ahrenshoop, am Schifferberg


bild1 Los-Nr.: 61
in Mecklenburg, Aquarell
Karl Lorenz Rettich
1841 - 1904
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 32
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 700 - 900
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Karl Lorenz Rettich, 1841 Rosenhagen - 1904 Lübeck, Akademien München, Düsseldorf, Dresden + Weimar. Reisen nach Norwegen + Italien. von 1886 bis 1896 in München. Malte unmittelbar vor der Natur und malte meist Ostseelandschaften. Er gehörte mit Malchin und Müller-Kaempff zusammen zu den Entdeckern des Fischlandes. Ab 1891 arbeitete er viel in Ahrenshoop und nahm sich Winterarbeit nach München mit. 1896 übersiedelte er nach Graal. Auszeichnungen erhielt er in London, Melbourne + München. (aus K


bild2 Los-Nr.: 62
Fischerkate am Bodden, Öl
Hugo Richter-Lefensdorf
1854 - 1904
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 35 x 48
Rufpreis in Euro: 1600
Schätzpreis: 2000 - 2400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich


Richter-Lefensdorf, Hugo, 1854 Levensdorf bei Waren -1904 Ahrenshoop (Ahrenshooper Künstlerkolonie); studierte an der Berliner Akademie bei Ch. Wilberg und Eugen Bracht, ab 1890 in Ahrenshoop ansässig, Lit.: Thieme/Becker, Band 28

     

bild3 Los-Nr.: 63
Kronborg, Öl
Carl Saltzmann
1847 - 1923
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 39
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Carl Saltzmann, 1847 Berlin - 1923 Potsdam, Landschafts- und Marinemaler. 1867/68 Berliner Akademie, 1868 - 1871 Schüler von Hermann Eschke, zu dessen Schülern auch Louis Douzette und Walter Moras zählten. 1878 von der Kronprinzessin als Begleiter ihres Sohnes auf der 2-jährigen Weltreise ausgesucht; später gabe er den Prinzen Heinrich und Wilhelm Malunterricht. Wilhelm II. nahm ihn auf seiner ersten Nordlandfahrt mit. Bilder von dieser Reise brachten ihm Ruhm und Geld.
Saltzmann nahm an mindestens 22 weiteren Nordlandfahrten des Kaisers teil. Saltzmann wurde wegen seiner Seestücke geschätzt, da er die Darstellung bewegten Wassers unüberetrefflich gut beherrschte; dies wird im angebotenen Bild deutlich. (aus Wikipedia)

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bild4 Los-Nr.: 64
norddt. Landschaft, Öl
Heinrich Schlotermann
1859 -
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 60
Rufpreis in Euro: 1000
Schätzpreis: 1200 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Heinrich Schlotermann, 1859 Ruhla - letzte Erw. vor 1936 Berlin, Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Eugen Bracht. Der Maler gehörte zu den Künstlern die sich um 1900 in der Künstlerkolonie Ahrenshoop niederließen. Dort hatte Sch. Kontakte zu zahlreichen anderen deutschen Künstlern

   

bild6 Los-Nr.: 65
Dünenpferde, Acryl
Peter Barthold Schnibbe
1951 -
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 80 x 80
Rufpreis in Euro: 4000
Schätzpreis: 4500 - 5000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Peter Barthold Schnibbe, 1951 - , Maler, Lebt bei Bremen und ist seit mehr als einem Jahrzehnt Malgast auf dem Darss.

   

bild6 Los-Nr.: 66
bei Nacht, Öl
Theobald Schorn
1866 - 1913
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 48
Rufpreis in Euro: 1600
Schätzpreis: 2000 - 2400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Theobald Schorn, 1866 München - 1913 Rostock, Landschaftsmaler. Der Sohn eines Vergolders kam 1882 bereits mit 15 3/4 Jahren als einer der jüngsten Schüler an die Münchner Kunstakademie. Nach längeren Studienreisen in den Orient um 1890 spiegelten sich diese Reisen in seinen Bildern wider. Er wurde zum Orientmaler; in den einschlägigen Lexika um die Jahrhundertwende wurde er als "Maler orientalischen Genres" bezeichnet.
In den 1890er Jahren kam Schorn von München nach Ahrenshoop an die Ostsee und wurde nun zum Landschaftsmaler. 1897 wurde Theobald Schorn Mitglied der Ahrenshooper Gemeindevertretung, 1908/1909 ließ er sich im Strandweg 2 sein bis heute unverändertes Haus mit Atelier bauen. Von ihm und Paul Müller-Kaempff stammen die Entwürfe für den Ahrenshooper Kunstkaten als Ausstellungszentrum der ansässigen Künstler, der 1909 eröffnet wurde. 1912 wurde Theobald Schorn schwer erkrankt und psychisch zerrüttet in die Nervenheilanstalt Rostock-Gehlsdorf eingeliefert, wo er im folgenden Jahr verstarb.
Werke: Glaspalast München: "Persische Karavane" (1888); "Moscheeplatz in Samarkand, Turkestan" (1889); 1901: Plakat für Ernst von Wolzogens Buntes Theater "Überbrettl" (Farblithographie, Steindruck); "Fischländer Bauerngehöft im Schnee"; "Dünen"; "Winter in Ahrenshoop" (Kulturhistorisches Museum Rostock)
Lit.: Theobald Schorn. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band XXX, E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 265. ; Ruth Negendanck: Künstlerkolonie Ahrenshoop. Verlag Atelier im Bauern-haus, Fischerhude 2001, ISBN 3-88132-294-9, S. 39ff. ; Friedrich Schulz: Ahrenshoop. Künstlerlexikon. Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2001, ISBN 3-88132-292-2

   

bild5 Los Nr.: 67
im Darßwald, Öl
Theobald Schorn
1866 - 1913
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 26
Rufpreis in Euro: 450
Schätzpreis: 600 - 800
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Theobald Schorn


bild5 Los Nr.: 68
im Hafen, Mischt.
Max Schwimmer
1895 - 1960
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 32 x 24
Rufpreis in Euro: 300
Schätzpreis: 600 - 700
Max Schwimmer (* 9. Dezember 1895 in Leipzig; † 12. März 1960 ebenda), Ahrenshoop, Prerow, war Maler, Graphiker und Illustrator. 1919 begann er an der Leipziger Universität mit dem Kunstgeschichts- und Philosophie-Studium. Er fand Anschluss an die antibürgerliche Kabarett-Szene, die von Hans Reimann, Erich Weinert, Slang und Ringelnatz dominiert war. Er arbeitet für die Satirezeitschriften Die Aktion und Der Drache. Mit Hilfe Johannes R. Bechers gelang es Schwimmer, sich in der linken Kunstszene zu etablieren.
Nach einer Reise durch Frankreich und Italien Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule in Leipzig. 1933 wurde er sofort aus dem Lehramt entlassen. Neun seiner Werke wurden als "entartete Kunst" diffamiert und konfisziert.[1] Zwischen 1941 und 1945 wurde er erneut als Soldat eingezogen.
1946 erhielt er eine Berufung als Professor und Leiter der Abteilung Graphik an die Staatliche Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe.[1] Dort war er von 1946 bis 1950 tätig. 1951 wurde er infolge einer gezielten Kampagne von seiner Tätigkeit entbunden. Am 29.Oktober 1951 wurde er offiziell an die Dresdner Hochschule für Bildende Künste als Leiter der Abteilung Grafik berufen, wo er bis zu seinem Tod 1960 blieb. Er war viele Jahre Gast bei dem Maler und Grafiker Theodor Schultze-Jasmer in Prerow, wovon zahlreiche Skizzen und kleine Zeichnungen und aquarelle zeugen.
Max Schwimmer zählt als expressiver Realist zu den bedeutenden Malern Sachsens aus dem vergangenen Jahrhundert. Er war seit 1952 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. Lit.: Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Inge Stuhr. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2004, ISBN 978-3-937146-14-0. ; Inge Stuhr: Max Schwimmer. Eine Biographie. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2010.
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bild5 Los 69
im Park, Öl
Max Schwimmer
1895 - 1960
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 38
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 1000 - 1200

Max Schwimmer, siehe Los 68

 

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bild5 Los 70
junge Frau mit Fischen, Aquarell
Alfred Teichmann
1903 - 1980
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 54 x 35
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Alfred Teichmann, Ahrenshoop, Nidden, 1903 Gersdorf - 1980 Dresden, Landschaftsmaler der Ostseegebiete, in den 1920er und frühen 1930er Jahren bereiste er zahlreiche europäische Länder, Palästina und Ägypten. KGS Dresden, HbK Dresden. ab 1934 regelmäiger Gast an der Kuzrischen Nehrung. Ab 1954 war er regelmäßiger Gast in Ahrenshoop. (Lit.: KLA S. 169/70)

   

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