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Auktion am 1. Januar 2018, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 61
Komposition, Mischt.
Edmund Kesting
1892 Dresden - 1970 Birkenwerder
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 23 x 29
Rufpreis: 800 EUR
Schätzpreis: 1000 - 1200 EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Edmund Kesting (* 27. Juli 1892 in Dresden; † 21. Oktober 1970 in Birkenwerder) war ein deutscher Maler, Grafiker, Fotograf und Kunstpädagoge; studierte ab 1911 Malerei und Bildhauerei in Dresden an der Kunstgewerbeschule bei Friedrich Kleinhempel, Ermenegildo Antonio Donadini und Richard Guhr. Ab 1915 setzt er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste bei Richard Müller fort. Nach WK I setzt er sein Studium als Meisterschüler von Otto Gussmann fort. 1919 gründet Kesting die private Kunstschule Der Weg - Schule für Gestaltung. Zeitweilig studiert dort u.a. Lea Langer. Ab 1921 Mitarbeiter im Sturm. Seit 1920 entstehen konstruktivistische Arbeiten und Schnittcollagen. Er fertigt Ölgemälde, Aquarelle und Gouachen an. Es bestehen enge Kontakte zu Avantgardekünstlern wie Kurt Schwitters, László Moholy-Nagy, El Lissitzky, Alexander Archipenko und anderen. Insbesondere Schwitters Arbeiten beeindrucken Kesting stark. Von 1923 an beteiligt er sich an den Ausstellungen des "Sturm"-Kreises. Seit etwa 1925 beschäftigt er sich intensiver mit der Fotografie. Er erprobt experimentelle Fototechniken wie Mehrfachbelichtungen, Fotogramme und Negativmontagen; dabei verwendet Kesting Kameras mit großen Mattscheibenformaten. 1926 kommt es zur Gründung der Berliner Schule Der Weg und der Gründung der Gesellschaft der Sturmfreunde in Dresden. Kesting ist nun auch international erfolgreich. Er nimmt an Ausstellungen in Moskau und New York teil. Das Museum of Modern Art erwirbt Schnittcollagen von ihm. Ab Anfang der 60er Jahre zahlreiche längere Aufenthalte in Ahrenshoop. Lit.: KLA (aus Wikipedia) -


bild2 Los-Nr.: 62
Weg zum Meer, Mischt.
Edmund Kesting
1892 Dresden - 1970 Birkenwerder
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 15 x 11
Rufpreis: 300 EUR
Schätzpreis: 400 - 500 EUR
Edmund Kesting, siehe Los 61
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bild3 Los-Nr.: 63
Frauenakt, 1953, Mischt.
Hans Kinder
1900 - 1986 Dresden
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 61 x 45
Rufpreis: 1400 EUR
Schätzpreis: 1800 - 2200 EUR
Hans Kinder (* 6. August 1900 in Dresden; † 20. Januar 1986 ebenda) war ein deutscher Maler. Er war ein bedeutender Vertreter des Dresdner Spätkubismus. Sein erhaltenes Gesamtwerk umfasst rund 1500 zumeist abstrakte Ölbilder, Temperaarbeiten, Gouachen und Zeichnungen. Kinder schuf auch baugebundene Arbeiten, darunter hauptsächlich Wandmalereien. Lit.: Verband bildender Künstler der DDR (Hrsg.): Dresdner Künstler: Hans Kinder. Nowa Doba, Bautzen 1980.; Hans Kinder, Dresden 1900-1986. Galerie M, Berlin 1986. (aus Wikipedia)
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bild4 Los-Nr.: 64
Boote am hohen Ufer, Gouache
Hans Kinder
1900 - 1986 Dresden
Signatur:monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 46 x 34
Rufpreis: 900 EUR
Schätzpreis: 1000 - 1200 EUR
Hans Kinder (* 6. August 1900 in Dresden; † 20. Januar 1986 ebenda) war ein deutscher Maler. Er war ein bedeutender Vertreter des Dresdner Spätkubismus. Sein erhaltenes Gesamtwerk umfasst rund 1500 zumeist abstrakte Ölbilder, Temperaarbeiten, Gouachen und Zeichnungen. Kinder schuf auch baugebundene Arbeiten, darunter hauptsächlich Wandmalereien. Lit.: Verband bildender Künstler der DDR (Hrsg.): Dresdner Künstler: Hans Kinder. Nowa Doba, Bautzen 1980.; Hans Kinder, Dresden 1900-1986. Galerie M, Berlin 1986. (aus Wikipedia)

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bild5 Los-Nr.: 65
Hafen auf Rügen, Mischt.
Kurt Klamann
1907 - 1984 Zingst
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 29 x 39
Rufpreis: 300 EUR
Schätzpreis: 400 - 500 EUR
Kurt Klamann, siehe Los 66
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bild6 Los-Nr.: 66
erfolgreicher Fang, Aquarell
Kurt Klamann
1907 - 1984 Zingst
Signatur: verso signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 35 x 26
Rufpreis: 450 EUR
Schätzpreis: 500 - 600 EUR
Kurt "Kuddel" Klamann (* 17. April 1907 in Zingst; † 1. April 1984 ebenda) war ein Zeichner und Karikaturist. Er gilt als einer der populärsten Pressezeichner der DDR. Bekannt war er durch seine Mädchenzeichnungen im "Eulenspiegel". Kurt Klamann wurde als Sohn des Försters Paul Klamann geboren. Schon als 14-Jähriger fuhr er als Schiffsjunge, Matrose und Heizer auf Segelschiffen und Dampfern zur See. 1926 trat er in die KPD ein. In seinem Roman "Auf wilder Fahrt" beschreibt er später seine Erlebnisse aus sieben Jahren Seefahrt. Bereits in diesen Jahren zeichnete und malte er. Der Kunstprofessor Max Kaus entdeckte sein Zeichentalent und brachte ihn 1928 an die Berliner Kunstakademie. Er war unter Anderem Meisterschüler bei Hans Orlowski. 1931 begann er in Berlin bei Ullstein und Mosse als Karikaturist und Pressezeichner zu arbeiten. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 erhielt er Berufsverbot. Klamann geriet in englische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde. Er kehrte nach Zingst zurück, wo er erneut mit der Malerei begann und sich aktiv am Aufbau des Ortes beteiligte, kurzzeitig sogar Bürgermeister war. Ab 1950 arbeitete Kurt Klamann wieder in Berlin als Zeichner und Karikaturist für verschiedene Zeitungen wie beispielsweise den "Eulenspiegel" und hatte Ausstellungen im In- und Ausland. Klamann illustrierte mehrere Romane. Neben seiner journalistischen Arbeit entstanden auch zahlreiche Landschaftsbilder, Stillleben, Portraits und Aktzeichnungen in unterschiedlichen Materialien und Techniken. Bekannt war Klamann vor allem für seine erotischen Aquarelle. Eine Anzahl seiner Werke ist im Heimatmuseum Zingst ausgestellt. Bücher: Auf wilder Fahrt 1950; Klamanns Puppentheater 1961; Acht bunte Blätter 1980 Eulenspiegel-Verlag - Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 67
Paarlauf, Aquarell
Kurt Klamann
1907 - 1984 Zingst
Signatur: verso signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 31 x 24
Rufpreis: 450 EUR
Schätzpreis: 500 - 600 EUR
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Kurt Klamann, siehe Los 66


bild5 Los-Nr.: 68
bei der Ankunft, Okt. 66, Blei
Ruth Klatte
1925 - lebt in Wieck a. Darß
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 20 x 28
Rufpreis: 240 EUR
Schätzpreis: 300 - 400 EUR
Ruth Klatte
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 69
Stillleben, Mischt.
Ulrich Knispel
1911 - 1978
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 43 x 31
Rufpreis: 400 EUR
Schätzpreis: 600 - 700 EUR
Ulrich Knispel, 1911 Altschaumburg b. Küstrin - 1978 Reutlingen , der ab 1948 Lehrer an der Burg Giebichenstein Kunstschule Halle wurde, erhielt 1950 den Kunstpreis des Landes Sachsen-Anhalts. Nur ein Jahr später erhob die SED gegenüber Ulrich Knispel den Vorwurf, den schädigenden Einfluss der Westkunst auf die Kunst der DDR zu fördern. Vorausgegangen war ein Studienaufenthalt des Künstlers mit seinen Studenten an der Ostsee in Ahrenshoop. Ihre so genannten formalistischen Studienblätter entsprachen nicht dem gewünschten sozialistischen Realismus. Ulrich Knispel entzog sich einer möglichen Verhaftung durch die Flucht nach West-Berlin. Dort erhielt er, nach einer Reihe von Zwischenstationen, 1965 eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg. Ulrich Knispel arbeitete sowohl gegenständlich als auch abstrakt. Zunächst orientierte er sich am Expressionismus und an den großen Einzelgängern der Moderne. Später prägte sein phantasievolles künstlerisches Schaffen der Surrealismus. Ulrich Knispel war mit seinen Arbeiten auf zahlreichen internationalen und nationalen Kunstausstellungen neben namhaften Künstlern wie HAP Grieshaber, Georg Meistermann, Ernst Wilhelm Nay oder Hann Trier vertreten. (Text Burg Giebichenstein)
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bild5 Los-Nr.: 70
Tulpen, Aquarell
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968 Ahrenshoop
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 47 x 37
Rufpreis: 500 EUR
Schätzpreis: 700 - 900 EUR
Dora Koch-Stetter (geborene Stetter; * 4. Mai 1881 in Bayreuth; † 16. Januar 1968 in Ahrenshoop-Althagen) war eine deutsche expressionistische Landschafts- und Porträtmalerin sowie Grafikerin. Ihre Mutter führte in Berlin ab 1884 eine Zeichenschule. Die eigene künstlerische Laufbahn startete 1899-1901 mit dem Studium zur Zeichenlehrerin an der Königlichen Kunstschule Berlin. Es folgten Abend- und Malkurse. 1903/04 war sie Schülerin bei Lovis Corinth. Ab 1910 kam es zur Zusammenarbeit mit dem rumänischen impressionistischen Maler Arthur Segal. Seit 1911 war sie Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen. Studienreisen führten sie zwischen 1902 und 1913 nach Bayern, Belgien, Dänemark und Pommern. Dora Stetter kam 1911 zum ersten Mal nach Ahrenshoop. 1919 wurde ihr einziges Kind, die Tochter Barbara, geboren. Das Künstlerehepaar Koch [-Gotha und -Stetter] kam ab 1922 in jedem Jahr auf das Fischland, 1927 erwarb die Familie ein Haus in Althagen. Seit dieser Zeit widmete sich Dora Koch-Stetter auch wieder ihrem eigenen Schaffen. Nachdem im Kriegsjahr 1944 das Berliner Atelier wie auch die Wohnung und damit ein Großteil ihrer Werke zerstört waren, wurde Althagen zum ständigen Wohnsitz. "Ich glaube, diese Dora Koch-Stetter ist unter den Malern, die je in Ahrenshoop gewirkt haben, die echte Perle, verborgen lange, wenigen bekannt heute, doch von bleibendem Glanz." LOTHAR LANG, KUNSTKRITIKER. AUSSTELLUNGEN: 1964: Museum der Stadt Rostock; 1965: im Kulturbund Stralsund und im Museum Greifswald
Museumsbesitz :Kulturhistorisches Museum Rostock + Pommersches Landesmuseum Greifswald. Lit.: Dora Koch-Stetter - eine Fischländer Malerin. Museum der Stadt Rostock (Hrsg.), 1964; Käthe, Paula und der ganze Rest: Künstlerinnenlexikon. Verein der Berliner Künstlerinnen e.V. (Hrsg.), Kupfergraben, Berlin 1992, ISBN 3-89181-411-9; Ruth Negendanck: Künstlerkolonie Ahrenshoop. Eine Landschaft für Künstler. Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2001, ISBN 3-88132-294-9; Heidrun Lorenzen (Hrsg.): Dora Koch-Stetter: Wege nach Ahrenshoop. Lukas Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-931836-65-7
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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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