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Auktion am 19.8., 12 h, Hotel Fischerwiege, Ahrenshoop, am Schifferbergg


bild1 Los-Nr.: 21
Sommerlandschaft, Öl
Wilhelm Facklam
1892 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 52 x 68
Rufpreis in Euro: 750
Schätzpreis: 900 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Facklam, Wilhelm , Künstlerkolonie Schwaan, 1893 Updahl - 1972 Nürnberg; Akademie Berlin unter L. Dettmann (mit ihm frühe Bilder von Rügen), später bei Franz Bunke (Schwaaner Malschule) in Weimar; dort nachhaltige Prägung. Zeitlebens von der Ostseeküste fasziniert. Lit.: Schwaan + Künstlerlexikon Ahrenshoop


bild2 Los-Nr.: 22
Inselblick (Hiddensee), Öl
Günter Fink
1913 - 2000
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 51 x 66
Rufpreis in Euro: 650
Schätzpreis: 800 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Günter Fink, (Hiddensee), 1913 Dresden - 2000 Berlin, Fink absolvierte eine Ausbildung in Dresden zum Lithografen, nebenher besuchte er Abendkurse an der Kunstakademie Dresden. Später studierte er an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Arno Drescher. 1955 erwarb er die Blaue Scheune auf Hiddensee. (aus Wikipedia)


bild3 Los-Nr.: 23
am Paetowhof, Öl
Fritz Grebe
1850 - 1924
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 46 x 36
Rufpreis in Euro: 1600
Schätzpreis: 2000 - 2400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Fritz Grebe (11. Oktober 1850 Heisebeck - 22. März 1924 Düsseldorf), (Künstlerkolonie Ahrenshoop) war ein deutscher Maler. Er studierte an der Kunstakademie in Kassel. Anschließend wirkte Grebe als freischaffender Künstler in Kassel, Düsseldorf, Willingshausen und in Berlin und als solcher bevorzugte er das Genre der Tier- und Landschaftsmalerei. Seit 1880 war Grebe in allen großen Ausstellungen regelmäßig mit seinen Landschaften vertreten. 1892 war sein erster Besuch in Ahrenshoop an der Ostsee, und er war Mitbegründer der im Entstehen begriffenen Malerkolonie. Er baute sich 1895 am Grenzweg 8 seine "Villa Grebe", die er 1923 wieder verkaufte.
Ab 1916 folgten wechselnde Aufenthalte in Ahrenshoop und Düsseldorf. Es folgten mehrere Reisen nach Norwegen. Grebe wurde durch seine Landschaftsbilder bekannt, besonders die Fjordmotive in Norwegen und die Landschaften aus Hessen, Harz, Westfalen und Rügen. Seine Arbeiten befinden sich in vielen öffentlichen Sammlungen, unter anderem auch im Kulturhistorischen Museum Rostock. Lit.:(siehe:Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Band 1, Seite 420/21, 1997) + KLA.


bild4 Los-Nr.: 24
Schneeschmelze, Öl
Marie Hager
1872 - 1947
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 25
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 600 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Marie Hager 20. März 1872 in Penzlin, 1947 in Burg Stargard, 1904 wandte sie sich der Malerei zu. Sie war Schülerin von Professor Max Uht, später von Eugen Bracht, Hans Licht und Ernst Kolbe. Ab 1910 wurden ihre Gemälde auf großen Ausstellungen in Berlin, München und Hannover gezeigt. Die Bilder der Landschafts- und Architekturmalerin Marie Hager folgen einem spätimpressionistischen Stil und beeindrucken durch ihre Farbigkeit und Pinselführung. Zu Lebzeiten war sie eine bekannte Malerin, die an großen Ausstellungen teilnahm, geriet dann aber eher in Vergessenheit. 1997 wurde ihr Werk durch eine große Schau im Staatlichen Museum Schwerin wiederentdeckt und erfuhr eine umfangreiche wissenschaftliche Aufarbeitung. Hager übereignete ihren Nachlass und das Haus der Stadt Burg Stargard mit der Auflage aus dem Gebäude eine Gedenk- und Begegnungsstätte für Kunst und Künstler zu schaffen. Heute befindet sich in ihrem ehemaligen Wohnhaus eine repräsentative Ausstellung ihrer Werke. (aus: Kulturportal Mecklenburg-Vorpommern)


bild5 Los-Nr.: 25
Parklandschaft, Aquarell
Ivo Hauptmann
1886 - 1973
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 25
Rufpreis in Euro: 300
Schätzpreis: 500 - 700
Ivo Hauptmann (Hiddensee),
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bild6 Los-Nr.: 26
Blumenstrauss, Aquarell
Ivo Hauptmann
1886 - 1973
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 42 x 32
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 800 - 1200
Ivo Hauptmann, 1886 Erkner - 1973 Hamburg, ältester Sohn von Gerhart Hauptmann, Maler; Mitbegründer der Künstlergruppen Freie Secession (Berlin 1914)[1] und Hamburgische Sezession (1919). 1903 erste Reise nach Paris und Schüler der Académie Julian. 1903 und 1904 lernte er in Berlin bei Lovis Corinth und zwischen 1904 und 1909 folgte ein Studium an der Kunstakademie Weimar bei Hans Olde, wo er Edvard Munch und Henry van de Velde kennenlernte. Er war Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann.
1909 bis 1912 folgte ein zweiter Aufenthalt in Paris und Studien an der Académie Ranson, Freundschaft mit Rainer Maria Rilke, Auguste Rodin und Paul Signac.
Im Jahre 1925 zog Hauptmann von Dresden nach Hamburg, wo er die Sezession mitbegründete. Als die Nazis 1933 den Ausschluss der jüdischen Mitglieder der Sezession forderten, setzte er stattdessen die Selbstauflösung des Vereins durch.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er die Hamburgische Sezession erneut. 1950 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Akademie der Künste Hamburg. 1955 bis 1965 war er Vize-Präsident der Freien Akademie der Künste und Dozent an der Landeskunstschule am Lerchenfeld. Außerdem war er (von 1955 bis 1965) Dozent an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1965 wurde er Ehrenpräsident.
Seine zweite Frau Erna Hauptmann sorgte nach seinem Tod durch Ausstellungen für die weitere Anerkennung seiner Kunst und bewirkte die Aufnahme eines Hauptwerkes (Bildnis seiner Mutter Marie Hauptmann) in den Pariser Louvre, wo es noch heute ausgestellt ist.
Ehrungen: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse; Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg (1962); Ehrenpräsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg (1965); Ehrenprofessor der Stadt Hamburg (1973)
Lit.: In höchster Berliner Eile: Gerhart Hauptmann - Ivo Hauptmann: Briefwechsel, Hg. v. Harriet Hauptmann und Stefan Rohlfs, Berlin 2012, ISBN 978-3-942476-32-4; Rainer Herold (Hg.): Ivo Hauptmann - Der Poet der Farbe, Fischerhude 2007; Elisabeth Südkamp: Ivo Hauptmanns frühe und neo-impressionistische Werke 1903-1928, Phil. Diss. Universität Kiel 1994, 2 Bde.; Ivo Hauptmann: Bilder und Erinnerungen. Seehafen-Verlag Blumenfeld, Hamburg 1976.; Rolf Italiaander (Hg.): Ivo Hauptmann, Hamburg
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bild5 Los-Nr.: 27
Zirkus, Öl
Erhard Hippold
1909 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 45
Rufpreis in Euro: 1300
Schätzpreis: 1500 - 1800
Erhard Hippold, 1909 - 1972 Bad Gottleuba, (Ahrenshoop), Maler, KGS und Akademie Dresden, Meisterschüler bei Feldbauer. Zwischen 1950 und 1959 mehrere Reisen - zusammen mit Carl Lohse - auf Fischland und Darß.
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bild5 Los-Nr.: 28
Buhnen bei A´hoop, Aquarell
Georg Hülsse
1914 - 1996
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 21
Rufpreis in Euro: 350
Schätzpreis: 500 - 600
Georg Hülsse, (Künstlerkolonie Ahrenshoop), 1914 Düsseldorf - 1996 Ahrenshoop, Schriftsetzerlehre, Zeichenschule in Brandenburg und Meisterschule in Krefeld sind die ersten Stationen; 1942 Besuch der Päd. HS Dresden und 1943 Übersiedlung nach Ahrenshoop. Mitglied des VBK und freischaffend als Grafiker tätig. Ende der 1970er Jahre wendet er sich der Aquarellmalerei zu. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 29
am Bodden, Aquarell
Willy Robert Huth
1890 - 1977
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 13 x 29
Rufpreis in Euro: 450
Schätzpreis: 600 - 800
Willy Robert Huth, 1890 Erfurt - 1977 Amrum, Maler, 1907 - 10 Ausbildung bei Kämmerer in Stuttgart, 1910 - 14 KGS Düsseldorf; 1920 Beteiligung an Ausstellung der Freien Sezession, 1923 Beteiligung an der 1. Expressionisten-Ausstellung in den USA. In der Nazizeit Ausstellungsverbot, 1947 - 57 Professur an der HbK Berlin-Charlottenburg.
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bild5 Los-Nr.: 30
Paar am Strand, 1916, Aquarell
Willi Jaeckel
1888 - 1944
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 27 x 38
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 900 - 1200

Willy Jaeckel, 1888 Breslau - 1944 Berlin, zählt zu den wichtigen Vertretern des deutschen Expressionismus. Von 1906 bis 1908 war er Schüler an der Breslauer Kunstschule. Ab 1908 folgte ein Studium an der Dresdner Akademie bei Otto Gußmann. 1913 wechselte er nach Berlin, wo er 1915 Mitglied der Berliner Secession wurde, 1919 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und 1925 Lehrer an der Hochschule für Kunsterziehung wurde. Sein Stil ist ausdrucksvoll und dekorativ; den Expressionismus öffnete er auch für religiöse Themen. Sein erstes bedeutendes Bild "Kampf", auf dem auf einer wandgroßen Leinwand nackte Muskelmenschen brüllend aufeinander einschlagen, entstand 1912. Jaeckel gewann den "Georg-Schlicht-Preis" für das "schönste deutsche Frauenporträt 1928".[1] 1933 erfolgte die Berufung als außerordentlicher Professor, es kam jedoch nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zu seiner Entlassung. Nach Protesten seiner Studenten erfolgte seine Wiedereinstellung. 1937 wurden einige seiner Bilder bei der Ausstellung "Entartete Kunst" verunglimpft. Sein Hauptfreskenwerk, ein vierteiliges Wandgemälde für die Bahlsensche Keksfabrik in Hannover aus den Jahren 1916/1917, ging 1944 durch Kriegseinwirkungen verloren, sein Atelier wurde bereits 1943 durch Bombenabwürfe zerstört. Sein vielfältiges Werk von Bildnissen, Akten, Landschaften und Stillleben sowie Graphiken findet sich in Museen und Privatsammlungen. (Wikipedia)

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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht