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Auktion am 16. April, 17 Uhr, im Hotel Fischerwiege am Schifferberg in Ahrenshoop


bild1 Los-Nr.: 21
Stillleben mit Früchten, Öl
Kurt Haase-Jastrow
1885 - 1958
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 48
Rufpreis:  400
Schätzpreis:   500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Kurt Haase-Jastrow, 1885 - 1958 Ir Interieur-, Landschafts-, Porträt- und Stilllebenmaler. Nach Besuch der Oberschule folgte 1903 ein Studium an der Berliner Königlichen Akademie der Künste. 1906 wechselte er an die Kunstakademie in Dresden, seine Lehrer waren hier Eugen Bracht (1842–1921) und Oskar Zwintscher (1870–1916). Er beteiligte sich erstmals 1913 und danach regelmäßig an den Großen Berliner Kunstausstellungen (GBK). 1917/18 war er im Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg. 1920 erhielt er den Großen Staatspreis für Malerei der Preußischen Akademie der Künste (hälftig). Studienreisen führten ihn u. a. nach Holland, in die Schweiz und nach Spanien, die Sommer verbrachte er häufig an der Ostsee. So entstanden etwa in Ahrenshoop, nunmehr in expressionistischer Malweise, einige farbintensive Landschaftsbilder. aus Wikipedia


bild2 Los-Nr.: 22
Rothenburg o.d. Tauber, Öl
Marie Hager
1872 - 1947 
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 83 x 74
Rufpreis:  1000
Schätzpreis:  1200 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Marie Hager, 1872 - 1947, Landschafts- und Architekturmalerin,  In Hamburg und Berlin studierte sie Gesang, brach das Studium jedoch ab. Sie wechselte zur Malerei und wurde 1904 Schülerin des Bracht-Schülers Max Uth. Später wurde sie auch von Eugen Bracht selbst, und von Hans Licht und Ernst Kolbe unterrichtet. Bereits 1910 konnte sie an einer Ausstellung in Hannover und 1911 in Berlin teilnehmen. Bis 1941 konnte sie sich regelmäßig an großen Kunstausstellungen beteiligen, unter anderem in München, Hamburg und Paris. Bei ihren Reisen entstanden Hafen- und Städtebilder, durch die sie besonders bekannt wurde. aus wikipedia



bild3 Los-Nr.: 23
stürmischer Herbstta             Marie Hager
1872 - 1947 
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 13 x 38
Rufpreis:   900
Schätzpreis:   1000 - 1100
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Marie Hager


bild4

Los-Nr.: 24
Dünen auf Sylt, Mischt.

Alfred Heinsohn  

1875 - 1927
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 69
Rufpreis:  800
Schätzpreis:  1200-1400

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Alfred Heinsohn, 1875 - 1927, Maler. Alfred Heinsohn ließ sich in Hamburg zum Dekorationsmaler ausbilden und studierte anschließend an den Kunstgewerbeschulen Karlsruhe und Düsseldorf. Später folgte ein Studium in Weimar bei Theodor Hagen und Christian Rohlfs. In Weimar lernte er Franz Bunke, Rudolf Bartels und Peter Paul Draewing kennen. Franz Bunke stammte aus Schwaan in Mecklenburg, wo er um 1880 die Künstlerkolonie Schwaan gründete. Heinsohn baute dort 1902 am Stadtrand ein Haus, das er bis 1910 bewohnte. Danach reiste er bis zu seiner Einberufung im Ersten Weltkrieg durch die Schweiz und Frankreich. Während des Krieges unterbrach er seine künstlerische Arbeit. Nach dem Krieg kehrte er nach Hamburg zurück, wo er sich 1927 verarmt das Leben nahm. aus wikipedia. Bild ist rückseitig eigenhändig bezeichnet.


bild5 Los-Nr.: 25
Baumblüte, Mischt.
Karl Hennemann           
1884 - 1974
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 30
Rufpreis: 250
Schätzpreis:  300 - 400

Karl Hennemann, 1884 - 1974, Maler, Grafiker und Holzschneider. Seine Ausbildung begann 1901 mit dem Studium an der Kunstgewerbeschule Hamburg; nach einem Semester ging er noch 1901 an die Kunstschule Berlin. Anschließend studierte er 1903–1905 an der Hochschule für Bildende Künste Berlin-Charlottenburg und 1905–1907 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Karl Raupp.[1] In den Jahren 1908/09 folgte weiterer Unterricht beim Landschaftsmaler Hans Licht in Berlin und 1910–1916 die Fortsetzung der Studien bei Friedrich Kallmorgen in Charlottenburg. Karl Hennemann heiratete 1912 die Malerin Helene Bartsch (1885–1964),[2] und war ab diesem Jahr in Berlin freiberuflich tätig.[3] Beide waren mit Hans Kollwitz und Ottilie Ehlers-Kollwitz befreundet. Insbesondere in den 1930er und 1940er Jahren verbrachte Hennemann mit seiner Frau viel Zeit in und um Ahrenshoop.[5] Im September 1943 wurde sein Atelier bei einem Bombenangriff zerstört, wobei ein Großteil seiner Arbeiten verbrannte. Karl Hennemann übersiedelte nach der Ausbombung nach Schwerin und bewohnte mit seinem Bruder Hans gemeinsam ein Haus in der Schelfstadt. 1944 wurde er für sein Schaffen mit dem John-Brinckman-Preis geehrt. In Schwerin hatte er freundschaftlichen Kontakt zu den Schriftstellern Hermann Glander und Rudolf Schaller sowie zu den bildenden Künstlern Rudolf Gahlbeck, Erich Venzmer und Vera Kopetz. Hennemann war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR.aus Wikipedia

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bild6 Los-Nr.: 26
Steilküste, Öl  
Erich Theodor Holtz   
1885 - 1956
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 72 x 82
Rufpreis:  400
Schätzpreis:  500 - 600

Erich Theodor Holtz, 1885 - 1956, Maler, Nach dem Studium an der Kunstgewerbeschule in Dresden und an der Kunstakademie in Berlin lebte er in Berlin, bevor er von 1914 bis 1924 als freischaffender Maler im Haus Lindenhöhe in Prerow arbeitete. Hier leitete er mit Theodor Schultze-Jasmer die Darßer Kunsthütte. Dem Umzug nach Wustrow folgte 1934 eine Heirat mit Hedwig Holtz-Sommer. Seine Motive fand Holtz im unmittelbaren Umfeld der Boddenlandschaft. Daneben malte er Stillleben und Porträts.[1] 1946 war er Vorsitzender des „Künstlerkreises Fischland“, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, eine Plattform für Kunst und Künstler auf dem Fischland einzurichten. 1949 entstanden auf Initiative der Schriftstellerin Käthe Miethe gemeinsame Wandbilder mit Hedwig Holtz-Sommer und Georg Hülsse in der Althäger Schule. Holtz war Mitglied des Künstlerkollektives Ahrenshoop. aus Wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 27
Stillleben, Aquarell
Hedwig Holtz-Sommer 
1901 - 1970
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 28
Rufpreis:  360
Schätzpreis: 400 - 500

Hedwig Holtz-Sommer, 1901 - 1970 Wustrow. Sie erlernte zunächst den Beruf einer Schneiderin, arbeitete als Mode-eichnerin und anschließend als selbstständige Schneiderin.[1] Sie studierte von 1927 bis 1929 Malerei an der Hochschule für Bildende Kunst in Weimar bei Hugo Gugg (1878–1956), Fritz Feigler (1889–1948) und Walther Klemm (1883–1957). Nach dieser Zeit arbeitete sie zunächst vier Jahre in Weimar als Künstlerin. Während eines Ausfluges auf das Fischland, nach Wustrow, lernte sie den Maler Erich Theodor Holtz (1885–1956) kennen, den sie im Jahre 1934 heiratete. Das Fischland – „auf der einen Seite die oft brausende tobende See, auf der anderen der oft tückische Bodden mit seinen böigen Winden und dazwischen ein schmaler Landstreifen, kaum einige Hundert Meter breit“ – wurde ihr in Wustrow zur Heimat. aus Wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 28
Zeesboote im Hafen, Mischt.
Erich Jaeckel
1901 - 1947
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm:30 x 40
Rufpreis:  400
Schätzpreis:  600 - 700
Erich Jaeckel, 1901 Ahlbeck - 1947 Bansin, Maler
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bild5 Los-Nr.: 29
Segelboote, Mischt.
Peter Keler
1898 - 1982
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 45 x 32
Rufpreis: 1000
Schätzpreis: 1300 - 1600
Peter Keler, 1898 - 1982, Keler begann nach seiner Schulausbildung 1914 ein Studium an der Kieler Kunstgewerbeschule.Nach Kriegsende ging er von 1919 bis 1921 an das Staatliche Bauhaus Weimar. Er beschäftigte sich mit Malerei, Farbgestaltung und Tischlerei und besuchte die Kurse von Josef Albers, Johannes Itten, Oskar Schlemmer und Wassily Kandinsky. Nach dem Umzug des Bauhauses nach Dessau 1925 blieb Keler in Weimar und betrieb ein eigenes Atelier für Malerei, Möbeldesign, Innenarchitektur und Werbegrafik.Nach Kriegsende wurde er an die neugegründete Hochschule für Architektur und bildende Künste nach Weimar berufen, wo nach 1945 zunächst Wert darauf gelegt wurde, an ehemalige Bauhaus-Traditionen anzuknüpfen. Keler lehrte Zeichnen, Gestaltung und Architektur und leitete bis zu seiner Pensionierung die Vorkurse nach Vorbild des Bauhauses.aus Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 30
unter Wasser, Mischt.
Edmund Kesting         
1892 - 1970  
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 43 x 51
Rufpreis:   600
Schätzpreis:  800 - 900

Edmund Kesting, 1892 - 1970, Maler, Grafiker und Fotograf.  Der 1892 als Sohn eines Gemeindepolizeisekretärs in Dresden geborene Kesting studierte ab 1911 Malerei und Bildhauerei in seiner Heimatstadt an der Kunstgewerbeschule bei Friedrich Erich Kleinhempel, Ermenegildo Antonio Donadini und Richard Guhr. Ab 1915 setzte er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste bei Richard Müller fort. Von 1915 bis 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg in Frankreich teil. Anschließend setzte er sein Studium als Meisterschüler von Otto Gussmann fort. 1919 gründete Kesting die private Kunstschule Der Weg – Schule für Gestaltung. Zeitweilig studierte dort u. a. Lea Langer. 1921 begegnete er Herwarth Walden und begann im Sturm mitzuarbeiten. Seit 1920 entstanden konstruktivistische Arbeiten und Schnittcollagen. Er fertigte Ölgemälde, Aquarelle und Gouachen an. 1922 heiratete Kesting seine Schülerin Gerda Müller. Es bestanden enge Kontakte zu Avantgardekünstlern wie Kurt Schwitters, László Moholy-Nagy, El Lissitzky, Alexander Archipenko und anderen. Insbesondere Schwitters Arbeiten beeindruckten Kesting stark. Von 1923 an beteiligte er sich an den Ausstellungen des „Sturm“-Kreises. Seit etwa 1925 beschäftigte er sich intensiver mit der Fotografie. Er erprobte experimentelle Fototechniken wie Mehrfachbelichtungen, Fotogramme und Negativmontagen; dabei verwendete Kesting Kameras mit großen Mattscheibenformaten. 1926 kam es zur Gründung der Berliner Schule Der Weg und der Gründung der Gesellschaft der Sturmfreunde in Dresden. Kesting war nun auch international erfolgreich. Er nahm an Ausstellungen in Moskau und New York teil. Das Museum of Modern Art erwarb Schnittcollagen von ihm. Er begann mit den Mehrfachbelichtungen, in denen er ausdrucksstarke Möglichkeiten der Fotografie erkundete. Seit 1930 beschäftigte sich Kesting mit Porträtaufnahmen und Tanzfotografien. Zu Anfang der 1930er Jahre trat er in den Deutschen Werkbund ein. 1933 fanden bei ihm erste Hausdurchsuchungen statt; Kesting vernichtete daraufhin einige seiner Werke. Er arbeitete in den folgenden Jahren als Werbefotograf für Foto- und Autofirmen. Im Jahr 1936 erhielt Kesting ein Mal- und Ausstellungsverbot. Im darauffolgenden Jahr wurden zwölf seiner Werke als „Entartete Kunst“ aus Museen entfernt; in der Folgezeit fotografierte er Architektur in Dresden und dokumentierte die Kunstschätze im Grünen Gewölbe. Kesting entwickelte eine Technik der „Chemischen Malerei“, bei der er mit Fotosubstanzen auf lichtempfindlichem Papier unter Einbringung verschiedener Mal- und Kratztechniken experimentierte. Zusammen mit Karl von Appen, Helmut Schmidt-Kirstein, Hans Christoph und anderen gründete Kesting 1945 in Dresden die Künstlergruppe der ruf – befreite Kunst. 1945/46 entstand nach der Zerstörung Dresdens eine Serie von experimentellen Fotoarbeiten mit dem Titel Dresdner Totentanz, der sich namentlich an das berühmte Renaissance-Relief anlehnt. Kesting wurde 1946 an die Akademie für Werkkunst in Dresden berufen; er übernahm die Leitung der Lehrwerkstatt „Photographie und Film“. Bereits ein Jahr später wurde er entlassen, woraufhin er sich nach Berlin orientierte und 1948 Leiter der Fachklasse für Fotografie an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee wurde. 1953 kam es zur fristlosen Kündigung im Zuge des Formalismusstreits. 1955 wurde er an die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg berufen als „Lehrbeauftragter für die Fachrichtung Kamera“; er wurde 1960 emeritiert. Ende der 1950er Jahre war er als Prominentenfotograf tätig, 1958 veröffentlichte er sein Buch Ein Maler sieht durch’s Objektiv. aus wikipedia

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