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Auktion am 1. Januar 2018, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 21
Barth, Öl
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957 Stralsund
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 17 x 22
Rufpreis: 800 EUR
Schätzpreis: 1000 - 1200 EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Charlotte Helene Emilie Büchsel (* 29. Januar 1867 in Stralsund; † 3. Juli 1957 in Stralsund) war eine deutsche Malerin. Das relativ begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Sie begann bereits im Kindesalter, sich für die Darstellung ihrer Umgebung zu interessieren. Ihre künstlerische Begabung wurde entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie dann als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddenseer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild2 Los-Nr.: 22
Herbst, Öl
Franz Bunke
1857 Schwaan - 1939 Oberweimar
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 54 x 44
Rufpreis: 1800 EUR
Schätzpreis: 2200 - 2600 EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bunke, Franz, 1857 Schwaan - 1939 Oberweimar; Akademie Weimar, seit 1910 dort Professor; bedeutende Persönlichkeit der Schwaaner Kolonie. Der Sohn eines Mühlenbauers erhielt ab 1871 beim Rostocker Maler Paul Tischbein (1820-1874) Zeichenunterricht und studierte nach dessen Tod ab 1874 bei Theodor Rocke. Im Jahr 1878 begann er ein Kunststudium an der Akademie der Künste in Berlin, wechselte jedoch im selben Jahr an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar. Dort war er von 1882 bis 1884 Meisterschüler des Landschaftsmalers Theodor Hagen und erhielt im Jahre 1886 ein Lehramt für Landschaftsmalerei. 1910 verlieh ihm Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach den Professorentitel. Bunke hielt sich ab 1892 im Sommer regelmäßig in Schwaan auf und gründete dort eine Künstlerkolonie. Jährlich im Sommer zog er mit einigen Schülern und Schülerinnen der Akademie in seinen Heimatort. Zeitweilig malten dort auch Peter Paul Draewing, Rudolf Bechstein, Rudolf Bartels, Erich Venzmer, Wilhelm Facklam und Paul Müller-Kaempff. Auszeichnungen: 1880 erhielt er die Goldene Medaille für Kunst der Karl-Alexander Stiftung in Weimar. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Königlichen Akademischen Hochschule für Bildene Kunst Berlin wurde er 1896 mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet. 1911 erhielt er für sein Wirken die Große Medaille für Kunst und Wissenschaft vom Großherzog Friedrich Franz IV. anlässlich der Kunst- und Gewerbeausstellung in Schwerin. 1927 wurde er zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Schwaan ernannt, die auch eine Straße nach ihm benannte.
Zu seinen bekanntesten Landschaftsmotiven gehören Zeichnungen und Ölbilder von seiner Heimatstadt Schwaan, Wiesen und Weiher an der Warnow und den angrenzenden Dörfern. Er stellte seine Werke zwischen 1903 und 1914 im Münchener Glaspalast und im Jahr 1914 in einer Gemäldeausstellung in Wien aus. Im Jahr 1930 wurden seine Werke in einer Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Schwaan gezeigt.


bild3 Los-Nr.: 23
Blumenstrauss, Öl
Arthur Degner
1887 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 80 x 60
Rufpreis: 500 EUR
Schätzpreis: 1000 - 1400 EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Arthur Degner, 1887 - 1972, 1906-1908 Studium an der Kunstakademie Königsberg. 1910 in Paris. 1912 Einzelausstellung bei Paul Cassirer, Berlin ; 1920-1924 Professor an der Kunstakademie Königsberg. 1925 Rückkehr nach Berlin; 1928 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Rege Ausstellungstätigkeit. 1933 als Vorstandsmitglied der Berliner Sezession aus kunstpolitischen Gründen entlassen. 1936 Villa-Romana-Preis, Florenz. Im selben Jahr verhaftet. 1937 Beschlagnahmung von sechs Bildern. 1939 Ausschluss aus der Reichskulturkammer. 1940 dienstverpflichtet. 1945 Berufung an die Kunstakademie Berlin, dort Professor von 1949-1956. Lit.: Rudolf Pfefferkorn, Arthur Degner, München 1970


bild4 Los-Nr.: 24
bei Nidden (Öl)
Arthur Degner
1887 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 31 x 49
Rufpreis: 800 EUR
Schätzpreis: 900 - 1100 EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Arthur Degner, 1887 - 1972, 1906-1908 Studium an der Kunstakademie Königsberg. 1910 in Paris. 1912 Einzelausstellung bei Paul Cassirer, Berlin ; 1920-1924 Professor an der Kunstakademie Königsberg. 1925 Rückkehr nach Berlin; 1928 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Rege Ausstellungstätigkeit. 1933 als Vorstandsmitglied der Berliner Sezession aus kunstpolitischen Gründen entlassen. 1936 Villa-Romana-Preis, Florenz. Im selben Jahr verhaftet. 1937 Beschlagnahmung von sechs Bildern. 1939 Ausschluss aus der Reichskulturkammer. 1940 dienstverpflichtet. 1945 Berufung an die Kunstakademie Berlin, dort Professor von 1949-1956. Lit.: Rudolf Pfefferkorn, Arthur Degner, München 1970


bild5 Los-Nr.: 25
Winter (Öl)
Fritz Douzette
1878 - 1955
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 13 x 19
Rufpreis: 440 EUR
Schätzpreis: 500 - 600 EUR
Douzette, Fritz 1878 Berlin - 1955 Berlin; KS Berlin, Akademie,seit 1904 auf den Großen Berliner Kunstausstellungen; Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop, Thieme-Becker
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bild6 Los-Nr.: 26
Herbst, Mischt.
Helene Dolberg
1881 Barkow - 1979 Hildesheim
Signatur: monogr.
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 16 x 24
Rufpreis: 380 EUR
Schätzpreis: 500 - 600 EUR
Helene Dolberg, 1881 - 1979, Malerin. Auf Anregung des mit dem Vater befreundeten Malers Hans Licht (1876–1935) besuchte sie in Berlin-Schlachtensee die dortige Malerinnenschule, die Kunstakademien blieben seinerzeit für Frauen noch verschlossen. Anschließend ging sie als Lehrerin für Zeichnen und Singen an eine Privatschule in Hellenthal in der Eifel. Hier entstanden bereits einige Landschaftsbilder. Später studierte sie in Leipzig, siedelte wieder nach Rostock. Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 27
Werft (Öl)
Louis Douzette
1834 Tribsees - 1924 Barth
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 50 x 73
Rufpreis: 5500 EUR
Schätzpreis: 6500 - 7500 EUR
Louis Douzette (* 25. September 1834 in Tribsees als Carl Ludwig Christoph Douzette; † 21. Februar 1924 in Barth). Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Literatur: Gerd Albrecht (Hg.): Louis Douzette : Landschaftsmaler 1834 - 1924.
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bild5 Los-Nr.: 28
Dorf am Bodden im Mondschein (Öl)
Louis Douzette
1834 Tribsees - 1924 Barth
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 45 x 61
Rufpreis: 5500 EUR
Schätzpreis: 6500 - 7500 EUR
Louis Douzette (* 25. September 1834 in Tribsees als Carl Ludwig Christoph Douzette; † 21. Februar 1924 in Barth). Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Literatur: Gerd Albrecht (Hg.): Louis Douzette : Landschaftsmaler 1834 - 1924.
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bild5 Los-Nr.: 29
Mond über dem Bodden (Öl)
Louis Douzette
1834 Tribsees - 1924 Barth
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 19 x 30
Rufpreis: 1000 EUR
Schätzpreis: 1800 - 2400 EUR
Louis Douzette (* 25. September 1834 in Tribsees als Carl Ludwig Christoph Douzette; † 21. Februar 1924 in Barth). Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Literatur: Gerd Albrecht (Hg.): Louis Douzette : Landschaftsmaler 1834 - 1924.

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 30
im Darßwald (Öl)
Louis Douzette
1834 Tribsees - 1924 Barth
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße: 46 x 37
Rufpreis: 1000 EUR
Schätzpreis: 1600 - 2200 EUR
Louis Douzette (* 25. September 1834 in Tribsees als Carl Ludwig Christoph Douzette; † 21. Februar 1924 in Barth). Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Literatur: Gerd Albrecht (Hg.): Louis Douzette : Landschaftsmaler 1834 - 1924.

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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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